
Tierrettungsstation Florianópolis
Das Ziel dieses Projektes ist es, verletzte Wildtiere zu behandeln und nach Möglichkeit wieder in ihrem natürlichen Lebensraum zu integrieren. Als Freiwillige:r unterstützt du die staatliche Umweltschutzbehörde CETAS und das brasilianische Institut für Umwelt und natürliche Ressourcen (IBAMA) bei diesen oft langwierigen Behandlungs- und Wiedereingliederungsmaßnahmen. Das Projekt kann maximal 2 Freiwillige zur gleichen Zeit aufnehmen – einen Platz können wir dir daher erst nach Erhalt deiner Bewerbungsunterlagen zusichern.
Die Trägerorganisation bemüht sich durch sehr engagierte Arbeit darum, verletzte Wildtiere im Bundesstaat Santa Catarina zu retten, zu behandeln und wieder in ihrem natürlichen Habitat anzusiedeln. Tiere, die nicht wieder ausgewildert werden können, werden an zoologische Gärten oder von der IBAMA lizenzierte Züchter weitergegeben. Die gemeinnützige Organisation ist sowohl auf Spenden als auch auf die Mithilfe internationaler Freiwilliger angewiesen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt darin, die Menschen in den umliegenden Gemeinden für diese Arbeit zu sensibilisieren – sie sozusagen zu „Wächtern ihrer Umwelt" werden zu lassen. Workshops und Vorträge zu Themen wie Naturschutz, Nachhaltigkeit und Rehabilitationsmaßnahmen für Wildtiere oder gestrandete Meerestiere gehören daher zum Alltag.
Deine täglichen Aufgaben können je nach tatsächlichem Bedarf variieren, umfassen aber typischerweise:
- Vor- und Zubereitung des Futters für die Tiere
- Füttern der Tiere
- Reinigen der Tiergehege
- Instandhaltungsarbeiten
- Pflege der Tiere
Du arbeitest von 8:00 Uhr morgens bis 12:00 Uhr mittags. Ein Tag in der Woche ist frei.
Florianópolis – oft kurz „Floripa" genannt – hat über 400.000 Einwohner; die Metropolregion etwas mehr als das Doppelte. Das Stadtgebiet liegt komplett auf der Ilha de Santa Catarina, einer der Atlantikküste vorgelagerten Insel. Mit ihren vielen Stränden, zwei Lagunen und dem unter Naturschutz stehenden Urwald ist die Insel ein beliebter Urlaubsort für einheimische und ausländische Touristen.
Du findest hier jede erdenkliche Art von Strand – große mit breiten Sandstreifen, kleine in zurückliegenden Buchten, solche mit starken Wellen und solche mit ruhigem Gewässer, städtische und einsame, die nur über Fußwege erreichbar sind. Ein Paradies für Surf-, Windsurf-, Segel- und Angel-Enthusiasten. Die Nord- und Zentralregionen sind bei Touristen am begehrtesten und bieten eine komplette Infrastruktur an Dienstleistungen, Hotels und Unterkünften.
Im Süden haben einige Distrikte ihre dörfliche Identität bewahrt; das Erbe der azoreanischen Vorfahren ist noch heute in der Sprache, im Kunsthandwerk und im typischen Brauchtum zu erkennen. Die Insel war zu Beginn ihrer Kolonisation ein wichtiges Walfangzentrum; heute ist sie ein Zentrum der IT-Industrie. Im Sommer verdreifacht sich die Einwohnerzahl.
- guter Gesundheitszustand
- Integrationsfähigkeit
- Interesse an der lateinamerikanischen Kultur
- ausreichende Englischkenntnisse
- Volljährigkeit

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Amazonas
Die Hälfte Brasiliens wird vom Amazonasgebiet bedeckt, welches aus einem gigantischen System von Flüssen und Wäldern besteht. Bis heute sind viele Nebenflüsse des Amazonas noch unerforscht; von den geschätzten 15 000 Tierarten des Amazonastieflands sind Tausende von Fischen und Vögeln sowie Hunderte von Säugetierarten noch nicht klassifiziert. Als Ausgangspunkt für Exkursionen ins Amazonasgebiet eignet sich beispielsweise Manaus am Rio Negro, 10 km oberhalb dessen Mündung in den Amazonas. Eine Tour auf eigene Faust ist nicht wirklich empfehlenswert, da die dichtbewachsenen Urwald-Tropen eigen sind und ihre ganz eigenen Gesetze haben. Die einzigartige Flora und Fauna des Urwalds lassen sich am einfachsten bei einem geführten Bootstrip erleben. Auf diese Weise gewinnt man auch einen Eindruck von der Lebensweise der „caboclos“, d. h. der Einwohner der kleinen Flusssiedlungen rund um Manaus.

Pantanal
Das Biosphärenreservat Pantanal (UNESCO Welterbe) ist eine riesige brasilianische Schwemmebene im äußersten Westen des Landes, an der Grenze zu Bolivien und zählt zu den größten Binnenland-Feuchtgebieten der Welt. Um Tiere in ihrer natürlichen Umgebung erleben zu können, bieten im Pantanal zahlreiche Reiseagenturen unterschiedliche Touren an, man kann sich per pedes, auf dem Pferd oder mit dem Boot, etwa auf dem Rio Claro, dem Rio Cuiaba und Rio Sao Lourenco fortbewegen. Am häufigsten sind Vögel zu sehen, aber man findet auch Pantanal-Hirsche, das Riesennagetier Capybara, Otter, Anakondas, Iguanas, Jaguare, Pumas, Krokodile, Wild und Ameisenbären. In diesem Gebiet gibt es nur wenige Menschen und keine Städte. Zufahrt hat man über die Transpantaneira-Straße, die beim Örtchen Porto Jofre endet. Ein weiterer Startpunkt ist das Städtchen Bonito – Anreise via Campo Grande, von dort dann noch fünf Stunden mit dem Bus.

Lençóis Maranhenses Nationalpark
Die Lençóis Maranhenses sind ein faszinierendes Dünengebiet an der brasilianischen Nordküste und bestehen aus endlos weiten, sanft geschwungenen Salzwiesen, azurblauen Lagunen und schneeweißen Sanddünen, in denen sich das helle Licht von Brasiliens einziger Wüste spiegelt. Der rund 1.550 Quadratkilometer große Park wurde im Jahr 1981 zum Nationalpark erklärt und bildet einen beeindruckenden Farbkontrast zu Großstädten und wildbewachsenem Amazonasgebiet. Die Sanddünen sind bis zu 40 Meter hoch und erstrecken sich über 50 Kilometer in das Landesinnere, an der Küste erstrecken sie sich über fast 70 Kilometer – die Strände sind meist menschenleer. Obgleich es sich um eine Wüste handelt, gibt es zwischen Januar und Juli regelmäßig Regenfälle. Dadurch sammelt sich in den Tälern zwischen den Dünen frisches Regenwasser und somit entstehen dort tausende türkisblauer Seen. Die Gemeinden Humberto de Campos, Primeira Cruz, Santo Amaro do Maranhão und Barreirinhas bilden die Eingangsorte zum Lençóis Maranhenses Nationalpark.
Vor Ort
Eindrücke
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