Kinderhaus in Curitiba
Freiwilligenarbeit

Kinderhaus in Curitiba

825.– €
2–12 Wochen
sonntags
Curitiba
Programmkategorien:Kinderbetreuung, Pädagogik, Soziale Arbeit

Die Trägerorganisation dieses Projektes wurde 1996 gegründet um Kinder aufzunehmen, die wegen Gewalt- und Missbrauchsdelikten unter den Schutz der brasilianischen Behörden genommen werden müssen und die dort untergebracht sind, bis sie wieder zu ihren leiblichen Eltern oder in Adoptiv-Familien gehen können. Derzeit beherbergt das Projekt Kinder im Alter zwischen 0 und 12 Jahren. Man bemüht sich darum, den Kindern nicht nur ein Dach über dem Kopf, Ernährung und Erziehung zukommen zu lassen, sondern ihnen auch Betreuung durch Ärzte, Psychologen, Sprechtherapeuten, Zahnärzte, Pädagogen und vor allem die liebevolle Hilfe von Freiwilligen zu bieten.

Das Projekt wird durch Geld-, Sach- und Dienstleistungsspenden getragen. Weiterhin veranstaltet die Organisation einmal monatlich einen Basar. Die Projektleitung wird durch unbezahlte Freiwillige übernommen.

Es sind vier angestellte Fachkräfte im Kinderhaus beschäftigt. Das Projekt kann max. 8 Freiwillige zur gleichen Zeit aufnehmen. Wir können Ihnen daher einen Platz erst nach Erhalt Ihrer Bewerbungsunterlagen zusichern.

Als ambitionierte(r) Freiwillige(r) haben Sie hier eine besondere Gelegenheit, Kindern in Not zu helfen!

Sofern Sie Interesse daran haben, zusätzlich Portugiesisch zu erlernen, so besteht ebenfalls die Möglichkeit, einen Sprachkurs mit dem Einsatz als Freiwillige(r) zu kombinieren - bitte fragen Sie uns. Wir beraten Sie gerne!

Ihre täglichen Aufgaben können, je nach tatsächlichem Bedarf, variieren. Allerdings können typische Aufgaben so aussehen:

  • organisieren von Freizeitaktivitäten, wie spielen mit Spielzeugen und anleiten zu Handarbeiten oder künstlerischen Aktivitäten (wie Malen, Theater, Tanzen)

  • Hausaufgabenhilfe

  • Englisch-Grundkenntnisse vermitteln

  • Babysitting

Weitere Anregungen von Freiwilligen, je nach eigenem Kenntnisstand, sind stets willkommen.

Sie arbeiten entweder am Vor- oder am Nachmittag. Vormittags sind die älteren Kinder in der Schule – manche nehmen nachmittags auch noch an Sportaktivitäten teil, die von Partnerschulen finanziert werden. Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt mindestens 15 Stunden.

Eine Empfehlung von Kulturist

Für den Fall, dass Sie den Kindern etwas mitbringen möchten, hier einige nützliche Dinge, die in dem Projekt immer benötigt werden:

  • Spielzeuge jeglicher Art (Puppen, Spielzeugautos, pädagogisches Spielzeug)

  • Buntstifte, Filzstifte und Wasserfarben

  • Second-Hand-Kleidung (für Kinder und Erwachsene, die Sachen werden auch auf dem Basar verkauft)

  • Mal- und Zeichenbücher


  • guter Gesundheitszustand (Attest)

  • Integrationsfähigkeit

  • Interesse an der lateinamerikanischen Kultur

  • Kinderliebe

  • ausreichende Englischkenntnisse

  • Volljährigkeit

  • polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag


Sehenswürdigkeiten in Brasilien

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Amazonas

Amazonas

Die Hälfte Brasiliens wird vom Amazonasgebiet bedeckt, welches aus einem gigantischen System von Flüssen und Wäldern besteht. Bis heute sind viele Nebenflüsse des Amazonas noch unerforscht; von den geschätzten 15 000 Tierarten des Amazonastieflands sind Tausende von Fischen und Vögeln sowie Hunderte von Säugetierarten noch nicht klassifiziert. Als Ausgangspunkt für Exkursionen ins Amazonasgebiet eignet sich beispielsweise Manaus am Rio Negro, 10 km oberhalb dessen Mündung in den Amazonas. Eine Tour auf eigene Faust ist nicht wirklich empfehlenswert, da die dichtbewachsenen Urwald-Tropen eigen sind und ihre ganz eigenen Gesetze haben. Die einzigartige Flora und Fauna des Urwalds lassen sich am einfachsten bei einem geführten Bootstrip erleben. Auf diese Weise gewinnt man auch einen Eindruck von der Lebensweise der „caboclos“, d. h. der Einwohner der kleinen Flusssiedlungen rund um Manaus.

Pantanal

Pantanal

Das Biosphärenreservat Pantanal (UNESCO Welterbe) ist eine riesige brasilianische Schwemmebene im äußersten Westen des Landes, an der Grenze zu Bolivien und zählt zu den größten Binnenland-Feuchtgebieten der Welt. Um Tiere in ihrer natürlichen Umgebung erleben zu können, bieten im Pantanal zahlreiche Reiseagenturen unterschiedliche Touren an, man kann sich per pedes, auf dem Pferd oder mit dem Boot, etwa auf dem Rio Claro, dem Rio Cuiaba und Rio Sao Lourenco fortbewegen. Am häufigsten sind Vögel zu sehen, aber man findet auch Pantanal-Hirsche, das Riesennagetier Capybara, Otter, Anakondas, Iguanas, Jaguare, Pumas, Krokodile, Wild und Ameisenbären. In diesem Gebiet gibt es nur wenige Menschen und keine Städte. Zufahrt hat man über die Transpantaneira-Straße, die beim Örtchen Porto Jofre endet. Ein weiterer Startpunkt ist das Städtchen Bonito – Anreise via Campo Grande, von dort dann noch fünf Stunden mit dem Bus.

Lençóis Maranhenses Nationalpark

Lençóis Maranhenses Nationalpark

Die Lençóis Maranhenses sind ein faszinierendes Dünengebiet an der brasilianischen Nordküste und bestehen aus endlos weiten, sanft geschwungenen Salzwiesen, azurblauen Lagunen und schneeweißen Sanddünen, in denen sich das helle Licht von Brasiliens einziger Wüste spiegelt. Der rund 1.550 Quadratkilometer große Park wurde im Jahr 1981 zum Nationalpark erklärt und bildet einen beeindruckenden Farbkontrast zu Großstädten und wildbewachsenem Amazonasgebiet. Die Sanddünen sind bis zu 40 Meter hoch und erstrecken sich über 50 Kilometer in das Landesinnere, an der Küste erstrecken sie sich über fast 70 Kilometer – die Strände sind meist menschenleer. Obgleich es sich um eine Wüste handelt, gibt es zwischen Januar und Juli regelmäßig Regenfälle. Dadurch sammelt sich in den Tälern zwischen den Dünen frisches Regenwasser und somit entstehen dort tausende türkisblauer Seen. Die Gemeinden Humberto de Campos, Primeira Cruz, Santo Amaro do Maranhão und Barreirinhas bilden die Eingangsorte zum Lençóis Maranhenses Nationalpark.

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