Biofarm
Freiwilligenarbeit

Biofarm

1.175.– €
2–12 Wochen
montags, Ankunft in Kapstadt donnerstags
ca. eine Stunde von Kapstadt entfernt
Programmkategorien:Gemeindeentwicklung, Landwirtschaft, Soziale Arbeit

Haben Sie einen „grünen Daumen" und den Wunsch, etwas für weniger privilegierte Gemeinden zu tun?

Die Biofarm hat eine mehr als 10-jährige Erfahrung in der biologisch-organischen Landwirtschaft und Entwicklungsarbeit. Sie befindet sich etwa eine Stunde von Kapstadt entfernt und hat nicht nur ihr eigenes biologisch-organisches Konzept entwickelt, sondern sie ist inzwischen auch die Basis für Entwicklungsarbeit in vielen der umliegenden Townships - das nächste ist Masiphumelele. Die Biofarm bietet einen Einblick in die biologische Landwirtschaft Südafrikas und gleichzeitig die Möglichkeit, das erworbene Wissen dort weiterzugeben bzw. einzusetzen, wo Hilfe benötigt wird.

Hier wurden bereits viele Workshops für Jugendliche veranstaltet, verschiedenste Organisationen (u.a. auch Kulturist!), Freiwillige, Besucher und Touristen beherbergt, die diesen Ort stets mit einer ganzheitlichen Erfahrung verlassen konnten. Viele von ihnen haben sich inspirieren lassen und diese Kenntnisse zum Wohle ihrer Heimatgemeinden in die Praxis umgesetzt. Es wird dort ein echtes Erlebnis geboten, während man Basisarbeit leistet und dabei hilft, langfristige und nachhaltige Veränderungen herbeizuführen.

Sie leben als Freiwillige(r) auf der Farm und können dennoch an allen kulturellen Veranstaltungen, die Kapstadt zu bieten hat, teilnehmen – z.B. das Poetry Festival, multikulturelle Musikveranstaltungen, Märkte u.v.m. Sie haben weiterhin die Möglichkeit am „Art of Living“-Programm, „Responsibility Coaching“ teilzunehmen (auf Wunsch). Tägliche Yoga-Sitzungen und nachhaltiges Essen stellen sicher, dass Sie fit sind für Ihren Freiwilligenaufenthalt.

„Ubuntu“ entspringt einem weit entwickelten Bewusstsein/Gesellschaft – Afrika bietet Ihnen dieses Geschenk an. Wer jede andere Kultur gleichermaßen respektiert und ehrt, dem wird Gleiches auch entgegengebracht. Jede/r Freiwillige bringt ihre/seine eigene Einzigartigkeit und Kenntnis ein – diese mit anderen zu teilen, ist das Beste, was Sie zu bieten haben und die erfolgversprechendste Weise, langfristige Verbesserungen im Leben der Menschen zu erreichen.

  • alles über den biologisch-organischen Anbau zu lernen und umzusetzen

  • Unterstützung der Farmmitarbeiter bei den Arbeiten an unterschiedlichen Orten

  • Anleitung von Jugendlichen und anderen Gemeindemitgliedern

  • Hilfe bei der Umsetzung dieser Projekte


  • Volljährigkeit

  • Guter Gesundheitszustand (Attest)

  • Interesse an der biologisch-organischen Landwirtschaft

  • Integrations- und Teamfähigkeit

  • Gute Englischkenntnisse

  • Polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag


Sehenswürdigkeiten in Südafrika

Entdecken Sie die Highlights, die Ihren Aufenthalt unvergesslich machen.

Krüger Nationalpark

Krüger Nationalpark

Dieser Nationalpark wurde bereits 1898 unter dem Namen „Sabie Game Reserve” vom damaligen Präsidenten Paul Kruger zum Schutz bedrohter Wildtiere eingerichtet. Er ist mit rund 19.500 Quadratkilometern das größte Wildschutzgebiet des Landes und einer der größten Nationalparks auf dem afrikanischen Kontinent. Er umfasst die südafrikanischen Provinzen Mpumalanga und Limpopo und erstreckt sich bis zur Grenze zu Mosambik. Besonders stolz ist der Park auf seine besondere Artenvielfalt. Aufgrund der langgestreckten Form des Krüger Nationalparks gibt es große Unterschiede zwischen dem trockeneren Norden und dem feuchteren Süden betreffend Klima, Vegetation und Tierarten. Der Park ist Habitat für rund 340 Baumarten, 35 Amphibienarten, 50 Fischarten, 500 Vogel- und 150 Säugetierarten. Es sind aber nicht nur die vielen unterschiedlichen Arten, die den Kruger Nationalpark so besonders machen, sondern auch die Anzahl der einzelnen Tiere – so gibt es dort etwa 10.000 Elefanten und einige Tausend Raubkatzen. Der Park ist touristisch gut erschlossen und bietet ein Straßennetz von mehr als 2.000 Kilometern an Wegen.

Drakensberge

Drakensberge

In der zerklüfteten Berglandschaft der Drakenberge bei Lesotho sind die höchsten Gipfel im südlichen Afrika zu finden. Die Zulu nennen sie die „Wand der aufgestellten Speere”. Ein Teil davon wurde zum Nationalpark erklärt und ist seit dem Jahr 2000 auf der Welterbe-Liste der UNESCO. Eine weitere Besonderheit der Drakensberge ist eine Vielzahl an Felszeichnungen von Menschen, Tieren, Jagden und Tänzen, welchen von den San, den ersten Bewohnern Südafrikas, angefertigt wurden. Ein Naturwunder in den nördlichen Drakensbergen ist der Blyde River Canyon, der größtenteils aus rotem Sandstein besteht und an einigen Stellen bis zu 800 Meter in die Tiefe führt. Ebenfalls im Norden gelegen ist das „Amphitheater“, eine gewaltige Felswand zwischen dem berühmten „Sentinel” und dem „Eastern Buttress”, die 8 Kilometer lang ist und fast senkrecht 1.000 Meter in die Höhe schießt. Im weniger erschlossenen Südteil der Berglandschaft befinden sich einige Naturschutzgebiete, welche die einzigartige Flora und Fauna der Drakensberge bewahren. Vor allem die zentralen Drakensberge sind für Touristen gut erschlossen – dort befindet sich auch der höchste Gipfel der Drakensberge, der 3.482 Meter hohe Thabana Ntlenyana.

Garden Route

Garden Route

Die Garden Route ist nicht, wie der Name vermuten ließe, eine Ansammlung üppiger Gärten, sondern ein landschaftlich besonders schönes Stück Küste am Indischen Ozean, das in Kapstadt beginnt und entlang der N2 bis nach Port Elizabeth führt. Die gut ausgebaute N2 gehört zu den Traumstraßen der Welt und führt hier vorbei an Steilküsten, Sandstränden, Bergen, Wäldern und Halbwüsten. Die rund 300 Küstenkilometer von Mossel Bay bis zur Mündung des Storm Rivers bezeichnet man als die „klassische Route“, aber es lohnt sich durchaus den ganzen Küstenstreifen entlang zu fahren (750 Kilometer). Überall blühen hier bunte Blumen (Orchideen!), Moose und Baumpilze – nicht ohne Grund trägt die Garden Route ihren Namen. Wegen der mediterranen Temperaturen, der tropischen Regenmengen und der fruchtbaren Böden gedeiht hier so ziemlich alles. Sie können eine solche Fahrt ganz individuell planen und in Ihrem eigenen Rhythmus Pausen einlegen, denn es gibt wirklich viel zu sehen und zu bestaunen. Angefangen von den vielen kleinen Badeorten, den Untertagetouren in den Cango Caves, die zu den schönsten Höhlen der Welt zählen, oder auch im Garden-Route-Nationalpark.

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