
Biofarm
Die Biofarm befindet sich etwa eine Stunde von Kapstadt entfernt. Sie hat nicht nur ihr eigenes biologisch-organisches Konzept entwickelt, sondern ist inzwischen auch die Basis für Entwicklungsarbeit in vielen der umliegenden Townships – das nächste ist Masiphumelele. Die Biofarm bietet einen Einblick in die biologische Landwirtschaft Südafrikas und gleichzeitig die Möglichkeit, das erworbene Wissen dort weiterzugeben bzw. einzusetzen, wo Hilfe benötigt wird. Hier kannst du die südafrikanische Kultur und Lebensweise kennenlernen.
Du hast die Möglichkeit, alles über den biologisch-organischen Anbau zu lernen und ebenso eigene Fertigkeiten und Kenntnisse einzubringen und weiterzugeben. Du lebst auf der Farm und kannst dennoch an allen kulturellen Veranstaltungen teilnehmen, die Kapstadt zu bieten hat.
- Die Biofarm hat mehr als 10 Jahre Erfahrung in der biologisch-organischen Landwirtschaft und Entwicklungsarbeit und beschäftigt ein multikulturelles Team aus Südafrika, Simbabwe und Malawi.
- Lerne alles über den biologisch-organischen Anbau – vom Pflanzen bis hin zum Vermarkten, während du die frischen Produkte selbst genießt.
- Erlebe die unterschiedlichen Projekte, die Arbeit mit Jugendlichen, Kirchengemeinden und Gefängnissen, um nur einige zu nennen.
- Du lebst auf der Farm und kannst dennoch an allen kulturellen Veranstaltungen teilnehmen, die Kapstadt zu bieten hat – z. B. das Poetry Festival, multikulturelle Musikveranstaltungen, Märkte u. v. m.
- Du hast auf Wunsch die Möglichkeit, am „Art of Living“-Programm und am „Responsibility Coaching“ teilzunehmen. Tägliche Yoga-Sitzungen und nachhaltiges Essen stellen sicher, dass du fit für deinen Freiwilligenaufenthalt bist.
„Ubuntu“ entspringt einem weit entwickelten Bewusstsein – Afrika bietet dir dieses Geschenk an. Wer jede andere Kultur gleichermaßen respektiert und ehrt, dem wird Gleiches auch entgegengebracht. Jede:r Freiwillige bringt ihre bzw. seine eigene Einzigartigkeit und Kenntnis ein – diese mit anderen zu teilen ist das Beste, was du zu bieten hast, und die erfolgversprechendste Weise, langfristige Verbesserungen im Leben der Menschen zu erreichen. Deine Aufgaben:
- alles über den biologisch-organischen Anbau zu lernen und umzusetzen
- Unterstützung der Farmmitarbeiter bei den Arbeiten an unterschiedlichen Orten
- Anleitung von Jugendlichen und anderen Gemeindemitgliedern
- Hilfe bei der Umsetzung dieser Projekte
Alle Mahlzeiten werden auf der Farm zubereitet.
- Frühstück: Früchte, Flocken und Cerealien, Toast, Marmelade und Honig, Tee und Kaffee
- Mittagessen: Suppen, Salate, verschiedene Sandwiches, frischer Saft
- Abendessen: eine schmackhafte, ganzheitliche, warme Mahlzeit, für die die Biofarm wohl bekannt ist
Die Biofarm empfiehlt eine gesunde, vegetarische und umweltverträgliche Ernährung, ist allerdings nicht darauf beschränkt.
- guter Gesundheitszustand
- Integrations- und Teamfähigkeit
- Interesse an der biologisch-organischen Landwirtschaft
- gute Englischkenntnisse
- Volljährigkeit

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Sehenswürdigkeiten in Südafrika
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Krüger Nationalpark
Dieser Nationalpark wurde bereits 1898 unter dem Namen „Sabie Game Reserve” vom damaligen Präsidenten Paul Kruger zum Schutz bedrohter Wildtiere eingerichtet. Er ist mit rund 19.500 Quadratkilometern das größte Wildschutzgebiet des Landes und einer der größten Nationalparks auf dem afrikanischen Kontinent. Er umfasst die südafrikanischen Provinzen Mpumalanga und Limpopo und erstreckt sich bis zur Grenze zu Mosambik. Besonders stolz ist der Park auf seine besondere Artenvielfalt. Aufgrund der langgestreckten Form des Krüger Nationalparks gibt es große Unterschiede zwischen dem trockeneren Norden und dem feuchteren Süden betreffend Klima, Vegetation und Tierarten. Der Park ist Habitat für rund 340 Baumarten, 35 Amphibienarten, 50 Fischarten, 500 Vogel- und 150 Säugetierarten. Es sind aber nicht nur die vielen unterschiedlichen Arten, die den Kruger Nationalpark so besonders machen, sondern auch die Anzahl der einzelnen Tiere – so gibt es dort etwa 10.000 Elefanten und einige Tausend Raubkatzen. Der Park ist touristisch gut erschlossen und bietet ein Straßennetz von mehr als 2.000 Kilometern an Wegen.

Drakensberge
In der zerklüfteten Berglandschaft der Drakenberge bei Lesotho sind die höchsten Gipfel im südlichen Afrika zu finden. Die Zulu nennen sie die „Wand der aufgestellten Speere”. Ein Teil davon wurde zum Nationalpark erklärt und ist seit dem Jahr 2000 auf der Welterbe-Liste der UNESCO. Eine weitere Besonderheit der Drakensberge ist eine Vielzahl an Felszeichnungen von Menschen, Tieren, Jagden und Tänzen, welchen von den San, den ersten Bewohnern Südafrikas, angefertigt wurden. Ein Naturwunder in den nördlichen Drakensbergen ist der Blyde River Canyon, der größtenteils aus rotem Sandstein besteht und an einigen Stellen bis zu 800 Meter in die Tiefe führt. Ebenfalls im Norden gelegen ist das „Amphitheater“, eine gewaltige Felswand zwischen dem berühmten „Sentinel” und dem „Eastern Buttress”, die 8 Kilometer lang ist und fast senkrecht 1.000 Meter in die Höhe schießt. Im weniger erschlossenen Südteil der Berglandschaft befinden sich einige Naturschutzgebiete, welche die einzigartige Flora und Fauna der Drakensberge bewahren. Vor allem die zentralen Drakensberge sind für Touristen gut erschlossen – dort befindet sich auch der höchste Gipfel der Drakensberge, der 3.482 Meter hohe Thabana Ntlenyana.

Garden Route
Die Garden Route ist nicht, wie der Name vermuten ließe, eine Ansammlung üppiger Gärten, sondern ein landschaftlich besonders schönes Stück Küste am Indischen Ozean, das in Kapstadt beginnt und entlang der N2 bis nach Port Elizabeth führt. Die gut ausgebaute N2 gehört zu den Traumstraßen der Welt und führt hier vorbei an Steilküsten, Sandstränden, Bergen, Wäldern und Halbwüsten. Die rund 300 Küstenkilometer von Mossel Bay bis zur Mündung des Storm Rivers bezeichnet man als die „klassische Route“, aber es lohnt sich durchaus den ganzen Küstenstreifen entlang zu fahren (750 Kilometer). Überall blühen hier bunte Blumen (Orchideen!), Moose und Baumpilze – nicht ohne Grund trägt die Garden Route ihren Namen. Wegen der mediterranen Temperaturen, der tropischen Regenmengen und der fruchtbaren Böden gedeiht hier so ziemlich alles. Du kannst eine solche Fahrt ganz individuell planen und in deinem eigenen Rhythmus Pausen einlegen, denn es gibt wirklich viel zu sehen und zu bestaunen. Angefangen von den vielen kleinen Badeorten, den Untertagetouren in den Cango Caves, die zu den schönsten Höhlen der Welt zählen, oder auch im Garden-Route-Nationalpark.
Vor Ort
Eindrücke
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