Pinguinrettungsstation
Die Pinguin-Rettungs-Station existiert bereits seit 1968 und ist im Auftrag der südafrikanischen Regierung für die Rettung verletzter, kranker, verölter und ausgesetzter Seevögel verantwortlich. Hier wurden bis heute über 83.000 Seevögel gepflegt. Die Station ist zwar weltweit bekannt für ihre erfolgreiche Arbeit mit bzw. an den südafrikanischen Pinguinen, man kümmert sich aber auch um weitere Arten, wie z.B. Kaptölpel, verschiedene Möwenarten, Kormorane, Pelikane und gelegentlich auch Albatrosse. Öl, welches von Schiffen auf verschiedenste Weise verloren wird, bedroht die Vögel, welche an der Küste Kapstadts leben. Vor allem junge Pinguine sind der Umweltverschmutzung und den klimatischen Änderungen oftmals schutzlos ausgeliefert und würden ohne fremde Hilfe nicht überleben.
Da es in der Pinguin-Rettungs-Station nur zehn Mitarbeiter gibt, von denen nur vier direkt mit/an den Pinguinen arbeiten, ist man hier auf das Engagement von Freiwilligen angewiesen. Ihre Hilfe wird zur Bewältigung der Bewältigung der täglich anfallenden Aufgaben benötigt: Waschen der Pinguine (das ist schwieriger als man glaubt!), füttern der Tiere mit Fischen und reinigen der Bassins. Wenn die Pinguine dann fit genug sind, werden sie wieder in die Freiheit entlassen.
Lernen Sie durch Freiwilligenarbeit in Südafrika hier den Lebenszyklus der afrikanischen Pinguine kennen und erleben Sie diese, noch immer bedrohten, Vögel, während Ihrer Arbeit mit und an ihnen, aus nächster Nähe.
Als Freiwillige(r) werden Sie lernen, wie man verschiedene Seevögel fängt, behandelt, füttert, intubiert und Medikamente verabreicht.
Arbeit mit und an den Seevögeln
Umweltschutzaspekte kennenlernen
aktive Beteiligung am Schutz bedrohter Seevögel
den Erholungsprozess der Pinguine und anderer Arten miterleben
u.U. Teilnahme am Wiedereingliedern der Tiere auf Robin Island, wo einst Nelson Mandela gefangen war und welches eine der weltweit größten Kolonien von afrikanischen Pinguinen beherbergt
Bitte denken Sie daran, dass die Arbeit mit Wildtieren stets gewisse Risiken birgt. Die Vögel können aggressiv sein und nach Ihnen picken, Sie sollten daher über einen Tetanusimpfschutz verfügen.
Volljährigkeit
Guter Gesundheitszustand (Attest)
Interesse am maritimen Leben und am Umweltschutz
Wunsch und Willen harte Arbeit zu verrichten
Integrations- und Teamfähigkeit
Gute Englischkenntnisse
Polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag

Sehenswürdigkeiten in Südafrika
Entdecken Sie die Highlights, die Ihren Aufenthalt unvergesslich machen.

Krüger Nationalpark
Dieser Nationalpark wurde bereits 1898 unter dem Namen „Sabie Game Reserve” vom damaligen Präsidenten Paul Kruger zum Schutz bedrohter Wildtiere eingerichtet. Er ist mit rund 19.500 Quadratkilometern das größte Wildschutzgebiet des Landes und einer der größten Nationalparks auf dem afrikanischen Kontinent. Er umfasst die südafrikanischen Provinzen Mpumalanga und Limpopo und erstreckt sich bis zur Grenze zu Mosambik. Besonders stolz ist der Park auf seine besondere Artenvielfalt. Aufgrund der langgestreckten Form des Krüger Nationalparks gibt es große Unterschiede zwischen dem trockeneren Norden und dem feuchteren Süden betreffend Klima, Vegetation und Tierarten. Der Park ist Habitat für rund 340 Baumarten, 35 Amphibienarten, 50 Fischarten, 500 Vogel- und 150 Säugetierarten. Es sind aber nicht nur die vielen unterschiedlichen Arten, die den Kruger Nationalpark so besonders machen, sondern auch die Anzahl der einzelnen Tiere – so gibt es dort etwa 10.000 Elefanten und einige Tausend Raubkatzen. Der Park ist touristisch gut erschlossen und bietet ein Straßennetz von mehr als 2.000 Kilometern an Wegen.

Drakensberge
In der zerklüfteten Berglandschaft der Drakenberge bei Lesotho sind die höchsten Gipfel im südlichen Afrika zu finden. Die Zulu nennen sie die „Wand der aufgestellten Speere”. Ein Teil davon wurde zum Nationalpark erklärt und ist seit dem Jahr 2000 auf der Welterbe-Liste der UNESCO. Eine weitere Besonderheit der Drakensberge ist eine Vielzahl an Felszeichnungen von Menschen, Tieren, Jagden und Tänzen, welchen von den San, den ersten Bewohnern Südafrikas, angefertigt wurden. Ein Naturwunder in den nördlichen Drakensbergen ist der Blyde River Canyon, der größtenteils aus rotem Sandstein besteht und an einigen Stellen bis zu 800 Meter in die Tiefe führt. Ebenfalls im Norden gelegen ist das „Amphitheater“, eine gewaltige Felswand zwischen dem berühmten „Sentinel” und dem „Eastern Buttress”, die 8 Kilometer lang ist und fast senkrecht 1.000 Meter in die Höhe schießt. Im weniger erschlossenen Südteil der Berglandschaft befinden sich einige Naturschutzgebiete, welche die einzigartige Flora und Fauna der Drakensberge bewahren. Vor allem die zentralen Drakensberge sind für Touristen gut erschlossen – dort befindet sich auch der höchste Gipfel der Drakensberge, der 3.482 Meter hohe Thabana Ntlenyana.

Garden Route
Die Garden Route ist nicht, wie der Name vermuten ließe, eine Ansammlung üppiger Gärten, sondern ein landschaftlich besonders schönes Stück Küste am Indischen Ozean, das in Kapstadt beginnt und entlang der N2 bis nach Port Elizabeth führt. Die gut ausgebaute N2 gehört zu den Traumstraßen der Welt und führt hier vorbei an Steilküsten, Sandstränden, Bergen, Wäldern und Halbwüsten. Die rund 300 Küstenkilometer von Mossel Bay bis zur Mündung des Storm Rivers bezeichnet man als die „klassische Route“, aber es lohnt sich durchaus den ganzen Küstenstreifen entlang zu fahren (750 Kilometer). Überall blühen hier bunte Blumen (Orchideen!), Moose und Baumpilze – nicht ohne Grund trägt die Garden Route ihren Namen. Wegen der mediterranen Temperaturen, der tropischen Regenmengen und der fruchtbaren Böden gedeiht hier so ziemlich alles. Sie können eine solche Fahrt ganz individuell planen und in Ihrem eigenen Rhythmus Pausen einlegen, denn es gibt wirklich viel zu sehen und zu bestaunen. Angefangen von den vielen kleinen Badeorten, den Untertagetouren in den Cango Caves, die zu den schönsten Höhlen der Welt zählen, oder auch im Garden-Route-Nationalpark.
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