
Hands-on Big 5 – Naturschutz im Wildreservat
Freiwilligenarbeit im südafrikanischen Busch: Unterstütze den Schutz von Wildtieren, lerne Reservatsmanagement kennen und arbeite aktiv in einem Big-5-Reservat mit.
Wenn Du mehr erleben möchtest als eine klassische Safari, bist Du in diesem Projekt genau richtig. In einem privaten Big-5-Wildreservat in Südafrika unterstützt Du das lokale Team bei praktischen Aufgaben im Naturschutz und bekommst intensive Einblicke in das Management eines afrikanischen Schutzgebiets. Dazu gehören unter anderem Wildtierbeobachtungen, Leopardenforschung, Elefanten-Monitoring, Telemetrie-Tracking von Löwen, Game Counts und Maßnahmen zur Wiederherstellung natürlicher Lebensräume.
Du lebst direkt im Reservat und arbeitest dort, wo Naturschutz täglich stattfindet: draußen im Busch, nah an der Tierwelt und oft körperlich aktiv. Dabei sammelst Du nicht nur praktische Erfahrung, sondern trägst mit Deiner Arbeit auch zur Datenerhebung und zum langfristigen Schutz des Reservats bei.
Deine Unterstützung hilft dem Conservation Department des Reservats bei wichtigen Forschungs- und Managementaufgaben. Die gesammelten Daten fließen direkt in die Arbeit des Reservats ein – etwa bei der Beobachtung von Leoparden, Elefanten, Löwen, Hyänen und verschiedenen Vogelarten.
Je nach Bedarf des Reservats kannst Du unter anderem bei folgenden Tätigkeiten mithelfen:
- Wildtierbeobachtungen und Game Counts
- Telemetrie-Tracking von Löwen
- Elefanten-Monitoring und Identifikation einzelner Tiere
- Unterstützung bei Leopardenforschung und Kamerafallen-Daten
- Kontrolle invasiver Pflanzenarten
- Maßnahmen gegen Bodenerosion
- Instandhaltung von Wegen, Zäunen und Wasserstellen
- Reserve Clean-ups
- gelegentliche Unterstützung bei Community- oder Schulprojekten
Einige Aufgaben können körperlich anstrengend sein. Wichtig sind Motivation, Teamgeist und die Bereitschaft, draußen unter einfachen Bedingungen mit anzupacken.
Während der Orientierungsveranstaltung nach deiner Ankunft erfährst du alles, was für deinen Aufenthalt in Südafrika wichtig ist – angefangen von sozialer Verantwortung über den öffentlichen Nahverkehr bis hin zur Sicherheit. Aufgaben und Arbeitszeiten im Projekt richten sich nach Jahreszeit und aktuellem Bedarf; rechne mit körperlich anstrengenden Tätigkeiten und teils langen Tagen im Reservat.
Du wohnst in einer einfachen, aber ausgestatteten Unterkunft direkt im Reservat. Die Zimmer und Badezimmer werden geteilt. Mahlzeiten werden gestellt, die Freiwilligen kochen in Teams selbst. Gearbeitet wird in der Regel an fünf Tagen pro Woche.
- guter Gesundheitszustand
- Integrations- und Teamfähigkeit
- Tier- und Naturliebe
- Bewusstsein, dass die Arbeit physisch anstrengend sein kann und lange Tage beinhaltet
- gute Englischkenntnisse
- Volljährigkeit

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Sehenswürdigkeiten in Südafrika
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Krüger Nationalpark
Dieser Nationalpark wurde bereits 1898 unter dem Namen „Sabie Game Reserve” vom damaligen Präsidenten Paul Kruger zum Schutz bedrohter Wildtiere eingerichtet. Er ist mit rund 19.500 Quadratkilometern das größte Wildschutzgebiet des Landes und einer der größten Nationalparks auf dem afrikanischen Kontinent. Er umfasst die südafrikanischen Provinzen Mpumalanga und Limpopo und erstreckt sich bis zur Grenze zu Mosambik. Besonders stolz ist der Park auf seine besondere Artenvielfalt. Aufgrund der langgestreckten Form des Krüger Nationalparks gibt es große Unterschiede zwischen dem trockeneren Norden und dem feuchteren Süden betreffend Klima, Vegetation und Tierarten. Der Park ist Habitat für rund 340 Baumarten, 35 Amphibienarten, 50 Fischarten, 500 Vogel- und 150 Säugetierarten. Es sind aber nicht nur die vielen unterschiedlichen Arten, die den Kruger Nationalpark so besonders machen, sondern auch die Anzahl der einzelnen Tiere – so gibt es dort etwa 10.000 Elefanten und einige Tausend Raubkatzen. Der Park ist touristisch gut erschlossen und bietet ein Straßennetz von mehr als 2.000 Kilometern an Wegen.

Drakensberge
In der zerklüfteten Berglandschaft der Drakenberge bei Lesotho sind die höchsten Gipfel im südlichen Afrika zu finden. Die Zulu nennen sie die „Wand der aufgestellten Speere”. Ein Teil davon wurde zum Nationalpark erklärt und ist seit dem Jahr 2000 auf der Welterbe-Liste der UNESCO. Eine weitere Besonderheit der Drakensberge ist eine Vielzahl an Felszeichnungen von Menschen, Tieren, Jagden und Tänzen, welchen von den San, den ersten Bewohnern Südafrikas, angefertigt wurden. Ein Naturwunder in den nördlichen Drakensbergen ist der Blyde River Canyon, der größtenteils aus rotem Sandstein besteht und an einigen Stellen bis zu 800 Meter in die Tiefe führt. Ebenfalls im Norden gelegen ist das „Amphitheater“, eine gewaltige Felswand zwischen dem berühmten „Sentinel” und dem „Eastern Buttress”, die 8 Kilometer lang ist und fast senkrecht 1.000 Meter in die Höhe schießt. Im weniger erschlossenen Südteil der Berglandschaft befinden sich einige Naturschutzgebiete, welche die einzigartige Flora und Fauna der Drakensberge bewahren. Vor allem die zentralen Drakensberge sind für Touristen gut erschlossen – dort befindet sich auch der höchste Gipfel der Drakensberge, der 3.482 Meter hohe Thabana Ntlenyana.

Garden Route
Die Garden Route ist nicht, wie der Name vermuten ließe, eine Ansammlung üppiger Gärten, sondern ein landschaftlich besonders schönes Stück Küste am Indischen Ozean, das in Kapstadt beginnt und entlang der N2 bis nach Port Elizabeth führt. Die gut ausgebaute N2 gehört zu den Traumstraßen der Welt und führt hier vorbei an Steilküsten, Sandstränden, Bergen, Wäldern und Halbwüsten. Die rund 300 Küstenkilometer von Mossel Bay bis zur Mündung des Storm Rivers bezeichnet man als die „klassische Route“, aber es lohnt sich durchaus den ganzen Küstenstreifen entlang zu fahren (750 Kilometer). Überall blühen hier bunte Blumen (Orchideen!), Moose und Baumpilze – nicht ohne Grund trägt die Garden Route ihren Namen. Wegen der mediterranen Temperaturen, der tropischen Regenmengen und der fruchtbaren Böden gedeiht hier so ziemlich alles. Du kannst eine solche Fahrt ganz individuell planen und in deinem eigenen Rhythmus Pausen einlegen, denn es gibt wirklich viel zu sehen und zu bestaunen. Angefangen von den vielen kleinen Badeorten, den Untertagetouren in den Cango Caves, die zu den schönsten Höhlen der Welt zählen, oder auch im Garden-Route-Nationalpark.
Vor Ort
Eindrücke
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