
Ein Herz für die Kinder Kapstadts
Das Projekt wurde gegründet, um den Kindern in der Gemeinde Imizamo Yethu in Hout Bay im Bereich frühkindliche Bildung und Betreuung eine bessere Zukunftsperspektive zu geben. Als Freiwillige:r arbeitest du vormittags in einer Schule und nachmittags in einem Nachsorgezentrum.
In den letzten 13 Jahren ist die Schule gewachsen und besteht nun aus 11 Klassenzimmern, 17 Toiletten und einem Brunnen, einer ausgestatteten Küche, einer überdachten Veranda und einem großen Spielplatz. Im Projekt werden Kinderbetreuung und Vorschulerziehung für 250 benachteiligte Kinder im Alter zwischen 10 Monaten und 6 Jahren angeboten.
Nach der Schule arbeiten die Freiwilligen in einem Hort, der 2004 gegründet wurde, seitdem stetig wächst und sich inzwischen um über 90 Kinder kümmert. Das ganzheitliche After-School-Care-Programm richtet sich an die Grundschulkinder der informellen Siedlung Imizamo Yethu in Hout Bay. Dieser Service umfasst Hausbesuche, Interessenvertretung und Hilfe für die pflegenden Angehörigen. Es wird daran gearbeitet, sicherzustellen, dass die Familieneinheiten trotz der Belastung durch Krankheit und Armut stark bleiben können und die Gemeinschaft gestärkt wird.
- Kinder willkommen heißen und ihnen helfen, sich auf ihren Schultag vorzubereiten
- Frühstück – beim Tischdecken und -abräumen helfen, das Essen während Frühstück, Zwischenmahlzeit und Mittagspause beaufsichtigen
- Zähneputzen, Händewaschen und Toilettengang während und zwischen den Unterrichtsstunden beaufsichtigen; Toiletten, Waschbecken und Fußböden sauber halten
- die Lehrkräfte in allen Bereichen der täglichen kreativen Aktivitäten der Klasse unterstützen
- vor der Frühstückspause Obst vorbereiten und an die Kinder verteilen, Wasser/Tee für jedes Kind
- Spiel im Freien – Kinder beaufsichtigen und mit ihnen spielen (z. B. Ballspiele)
- Music Ring – Unterstützung mit Liedern, Rhythmus, Spielen und Büchern
- Schlafenszeit vorbereiten, in der Küche beim Essensservice assistieren
- einzelne Schüler bei Englisch, Schreiben, Zeichnen, Mathematik oder allgemeinen Schularbeiten unterstützen
- beim After-School-Care-Programm mithelfen (lesen, unterrichten, Hausaufgaben, Spiele)
- das Holiday-Club-Programm unterstützen oder koordinieren (läuft je 1 Woche, zweimal im Jahr – April und Juni)
- bei der Organisation eines vierteljährlichen Ausflugs für die Kinder helfen
- beim Unterrichten an Computern, in den Lebensmittelgärten, beim Sport oder bei einer anderen Leidenschaft helfen, die du hast
- helfen, einen Aktivisten für jedes Kind und seine Familie zu finden
- Weihnachtskisten für die rund 90 Kinder am Ende jedes Jahres koordinieren
- deine eigene professionelle Dienstleistung anbieten (z. B. Ergotherapie, Sozialarbeit, Heilpädagogik, Ernährungsberatung)
- mit deinem grünen Daumen helfen, das Gelände schön aussehen zu lassen

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Sehenswürdigkeiten in Südafrika
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Krüger Nationalpark
Dieser Nationalpark wurde bereits 1898 unter dem Namen „Sabie Game Reserve” vom damaligen Präsidenten Paul Kruger zum Schutz bedrohter Wildtiere eingerichtet. Er ist mit rund 19.500 Quadratkilometern das größte Wildschutzgebiet des Landes und einer der größten Nationalparks auf dem afrikanischen Kontinent. Er umfasst die südafrikanischen Provinzen Mpumalanga und Limpopo und erstreckt sich bis zur Grenze zu Mosambik. Besonders stolz ist der Park auf seine besondere Artenvielfalt. Aufgrund der langgestreckten Form des Krüger Nationalparks gibt es große Unterschiede zwischen dem trockeneren Norden und dem feuchteren Süden betreffend Klima, Vegetation und Tierarten. Der Park ist Habitat für rund 340 Baumarten, 35 Amphibienarten, 50 Fischarten, 500 Vogel- und 150 Säugetierarten. Es sind aber nicht nur die vielen unterschiedlichen Arten, die den Kruger Nationalpark so besonders machen, sondern auch die Anzahl der einzelnen Tiere – so gibt es dort etwa 10.000 Elefanten und einige Tausend Raubkatzen. Der Park ist touristisch gut erschlossen und bietet ein Straßennetz von mehr als 2.000 Kilometern an Wegen.

Drakensberge
In der zerklüfteten Berglandschaft der Drakenberge bei Lesotho sind die höchsten Gipfel im südlichen Afrika zu finden. Die Zulu nennen sie die „Wand der aufgestellten Speere”. Ein Teil davon wurde zum Nationalpark erklärt und ist seit dem Jahr 2000 auf der Welterbe-Liste der UNESCO. Eine weitere Besonderheit der Drakensberge ist eine Vielzahl an Felszeichnungen von Menschen, Tieren, Jagden und Tänzen, welchen von den San, den ersten Bewohnern Südafrikas, angefertigt wurden. Ein Naturwunder in den nördlichen Drakensbergen ist der Blyde River Canyon, der größtenteils aus rotem Sandstein besteht und an einigen Stellen bis zu 800 Meter in die Tiefe führt. Ebenfalls im Norden gelegen ist das „Amphitheater“, eine gewaltige Felswand zwischen dem berühmten „Sentinel” und dem „Eastern Buttress”, die 8 Kilometer lang ist und fast senkrecht 1.000 Meter in die Höhe schießt. Im weniger erschlossenen Südteil der Berglandschaft befinden sich einige Naturschutzgebiete, welche die einzigartige Flora und Fauna der Drakensberge bewahren. Vor allem die zentralen Drakensberge sind für Touristen gut erschlossen – dort befindet sich auch der höchste Gipfel der Drakensberge, der 3.482 Meter hohe Thabana Ntlenyana.

Garden Route
Die Garden Route ist nicht, wie der Name vermuten ließe, eine Ansammlung üppiger Gärten, sondern ein landschaftlich besonders schönes Stück Küste am Indischen Ozean, das in Kapstadt beginnt und entlang der N2 bis nach Port Elizabeth führt. Die gut ausgebaute N2 gehört zu den Traumstraßen der Welt und führt hier vorbei an Steilküsten, Sandstränden, Bergen, Wäldern und Halbwüsten. Die rund 300 Küstenkilometer von Mossel Bay bis zur Mündung des Storm Rivers bezeichnet man als die „klassische Route“, aber es lohnt sich durchaus den ganzen Küstenstreifen entlang zu fahren (750 Kilometer). Überall blühen hier bunte Blumen (Orchideen!), Moose und Baumpilze – nicht ohne Grund trägt die Garden Route ihren Namen. Wegen der mediterranen Temperaturen, der tropischen Regenmengen und der fruchtbaren Böden gedeiht hier so ziemlich alles. Du kannst eine solche Fahrt ganz individuell planen und in deinem eigenen Rhythmus Pausen einlegen, denn es gibt wirklich viel zu sehen und zu bestaunen. Angefangen von den vielen kleinen Badeorten, den Untertagetouren in den Cango Caves, die zu den schönsten Höhlen der Welt zählen, oder auch im Garden-Route-Nationalpark.
Vor Ort
Eindrücke
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