Rettung des Weißen Hais
Dieses Projekt widmet sich seit 1999 der Erforschung und Erhaltung des weißen Hais und seiner Lebensräume. Es befindet sich in der Nähe von Gansbaai – ca. 2 Stunden von Kapstadt entfernt.
Dort arbeiten im Projekt Studenten, Ökotouristen, Wissenschaftler und Umweltschutzorganisationen zusammen, um Daten über diese vom Aussterben bedrohte Art zu sammeln, die negative Wahrnehmung der Tiere zu korrigieren und das sinnlose Abschlachten von mehr als 100 Millionen Haien jährlich zu beenden. „Alles was wir tun, wollen wir in Harmonie mit der Natur und der Umwelt, in der wir arbeiten, erreichen,“ sagt der Projektleiter.
Als Freiwilliger helfen Sie bei Recherchen, Untersuchungen der Lebensgewohnheiten der Haie und der Begleitung von Reisenden, die an Käfigtauchgängen teilnehmen wollen. Das Käfigtauchen dient sowohl der Finanzierung der Recherchearbeiten betreffend der Brut-gewohnheiten und –stätten dieser grazilen Giganten, als auch zu Aufklärungszwecken, die dazu führen sollen, dass die Tiere und ihre Lebensräume weniger gefürchtet, als vielmehr respektiert werden sollen. Die Teilnahme an diesem Freiwilligenprojekt wird Ihre Ansicht über den weißen Hai mit Sicherheit verändern.
Erkennen Sie die Schönheit dieser vom Aussterben bedrohten und oftmals missverstandenen Tiere und tragen Sie durch Ihre Freiwilligenarbeit in Südafrika dazu bei, die negative Wahrnehmung dieser Tiere zu korrigieren!
Sie erhalten eine Einweisung in der Biologie, dem Verhalten bzw. der Änderung von Verhaltensmustern, Angriffsschemata und dem Schutz der weißen Haie, in Recherchearbeiten betreffend diese Tiere und im Grundwissen der Seefahrtkunst (einschl. dem Positionieren von Ankern, Windrichtungen, Unterwasserfilmen und –fotografie). Sofern das Wetter es zulässt, werden Sie regelmäßig auf See sein. Dort werden Sie, wann immer es möglich ist, in allen Aspekten der unterschiedlichsten Arbeiten auf dem Meer involviert sein. Im Mittelpunkt steht hier die Arbeit mit den Haien über und unter Wasser. Im Vordergrund steht die Beobachtung des Verhaltens der Tiere und ihrer Interaktionen um das Boot herum. Sie werden lernen, wie Sie sicher in den Käfig hinein bzw. wieder hinauskommen und wie Sie sich darin aufhalten können. Teilnehmer im Käfig fertigen Aufzeichnungen über die Haie an, z.B. Geschlecht, Markierungen und Verhaltensweisen. Dieses Training wird Ihnen die Kompetenz eines Assistenten vermitteln.
Im Mittelpunkt steht hier die Arbeit mit den Haien über und unter Wasser. Im Vordergrund steht die Beobachtung des Verhaltens der Tiere und ihrer Interaktionen um das Boot herum.
Volljährigkeit
Guter Gesundheitszustand (Attest)
Interesse am maritimen Leben
Integrations- und Teamfähigkeit
Gute Englischkenntnisse
Polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag

Sehenswürdigkeiten in Südafrika
Entdecken Sie die Highlights, die Ihren Aufenthalt unvergesslich machen.

Krüger Nationalpark
Dieser Nationalpark wurde bereits 1898 unter dem Namen „Sabie Game Reserve” vom damaligen Präsidenten Paul Kruger zum Schutz bedrohter Wildtiere eingerichtet. Er ist mit rund 19.500 Quadratkilometern das größte Wildschutzgebiet des Landes und einer der größten Nationalparks auf dem afrikanischen Kontinent. Er umfasst die südafrikanischen Provinzen Mpumalanga und Limpopo und erstreckt sich bis zur Grenze zu Mosambik. Besonders stolz ist der Park auf seine besondere Artenvielfalt. Aufgrund der langgestreckten Form des Krüger Nationalparks gibt es große Unterschiede zwischen dem trockeneren Norden und dem feuchteren Süden betreffend Klima, Vegetation und Tierarten. Der Park ist Habitat für rund 340 Baumarten, 35 Amphibienarten, 50 Fischarten, 500 Vogel- und 150 Säugetierarten. Es sind aber nicht nur die vielen unterschiedlichen Arten, die den Kruger Nationalpark so besonders machen, sondern auch die Anzahl der einzelnen Tiere – so gibt es dort etwa 10.000 Elefanten und einige Tausend Raubkatzen. Der Park ist touristisch gut erschlossen und bietet ein Straßennetz von mehr als 2.000 Kilometern an Wegen.

Drakensberge
In der zerklüfteten Berglandschaft der Drakenberge bei Lesotho sind die höchsten Gipfel im südlichen Afrika zu finden. Die Zulu nennen sie die „Wand der aufgestellten Speere”. Ein Teil davon wurde zum Nationalpark erklärt und ist seit dem Jahr 2000 auf der Welterbe-Liste der UNESCO. Eine weitere Besonderheit der Drakensberge ist eine Vielzahl an Felszeichnungen von Menschen, Tieren, Jagden und Tänzen, welchen von den San, den ersten Bewohnern Südafrikas, angefertigt wurden. Ein Naturwunder in den nördlichen Drakensbergen ist der Blyde River Canyon, der größtenteils aus rotem Sandstein besteht und an einigen Stellen bis zu 800 Meter in die Tiefe führt. Ebenfalls im Norden gelegen ist das „Amphitheater“, eine gewaltige Felswand zwischen dem berühmten „Sentinel” und dem „Eastern Buttress”, die 8 Kilometer lang ist und fast senkrecht 1.000 Meter in die Höhe schießt. Im weniger erschlossenen Südteil der Berglandschaft befinden sich einige Naturschutzgebiete, welche die einzigartige Flora und Fauna der Drakensberge bewahren. Vor allem die zentralen Drakensberge sind für Touristen gut erschlossen – dort befindet sich auch der höchste Gipfel der Drakensberge, der 3.482 Meter hohe Thabana Ntlenyana.

Garden Route
Die Garden Route ist nicht, wie der Name vermuten ließe, eine Ansammlung üppiger Gärten, sondern ein landschaftlich besonders schönes Stück Küste am Indischen Ozean, das in Kapstadt beginnt und entlang der N2 bis nach Port Elizabeth führt. Die gut ausgebaute N2 gehört zu den Traumstraßen der Welt und führt hier vorbei an Steilküsten, Sandstränden, Bergen, Wäldern und Halbwüsten. Die rund 300 Küstenkilometer von Mossel Bay bis zur Mündung des Storm Rivers bezeichnet man als die „klassische Route“, aber es lohnt sich durchaus den ganzen Küstenstreifen entlang zu fahren (750 Kilometer). Überall blühen hier bunte Blumen (Orchideen!), Moose und Baumpilze – nicht ohne Grund trägt die Garden Route ihren Namen. Wegen der mediterranen Temperaturen, der tropischen Regenmengen und der fruchtbaren Böden gedeiht hier so ziemlich alles. Sie können eine solche Fahrt ganz individuell planen und in Ihrem eigenen Rhythmus Pausen einlegen, denn es gibt wirklich viel zu sehen und zu bestaunen. Angefangen von den vielen kleinen Badeorten, den Untertagetouren in den Cango Caves, die zu den schönsten Höhlen der Welt zählen, oder auch im Garden-Route-Nationalpark.
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