
Landwirtschaftsprojekt
Die meisten Bewohner im ländlichen Uganda haben ihr Leben der Landwirtschaft verschrieben, da diese Arbeit in der Regel von Generation zu Generation weitergegeben wird. Die Einheimischen lernen von klein auf, mit den Ressourcen der Natur zu leben und ihre eigenen Lebensmittel anzubauen.
Haben Sie Lust, Ihren Teil zur Landwirtschaft in Uganda beizutragen und mit anzupacken?
In diesem Projekt arbeiten Sie als Freiwillige(r) mit ortsansässigen Farmern zusammen und helfen ihnen bei ihrer täglichen Arbeit. Zu Ihren Aufgaben gehören das Säen und Bewässern von Pflanzen, das Säubern der Farm, das Füttern der Tiere, das Pflücken von Obst und Gemüse, je nachdem, was gerade benötigt wird.
An manchen Tagen gestaltet sich die Arbeit etwas umfangreicher als an anderen, denn Sie passen sich dem Tagesablauf der Farmer an, deren Arbeitspensum sich nach den örtlichen Gegebenheiten und manchmal auch der persönlichen Motivation richtet. Neben der Hilfe beim Anbau von Getreide, Obst und Gemüse arbeiten Sie mit Tieren wie Kühen, Schafen, Ziegen usw.
In diesem Programm wird Ihnen Ihre Freiwilligenarbeit in Uganda einen umfangreichen Einblick in das ländliche Leben Ugandas und die Arbeit der Farmer vor Ort ermöglichen!
Unterstützung der Farmer vor Ort
Beitrag zur Landwirtschaft Ugandas
Wissensaustausch bzw. gegenseitiges Lernen
Kultureller Austausch mit den Dorfbewohnern
Das Programm findet von Montag bis Freitag statt und Sie werden 4-5 Stunden pro Tag die Farmer bei Ihrer Arbeit unterstützen.
Ein typischer Tag beginnt mit einem Frühstück in der Freiwilligenunterkunft, danach begeben Sie sich zu Ihrer Farm, auf der Sie eingesetzt sind, und bringen den Vormittag über Ihre Arbeitskraft ein. Manche Einsatzorte in 10 Minuten Fußweg zu erreichen, andere liegen etwa eine Autostunde entfernt. Nach einer Mittagspause folgt eine zweite, etwas kürzere Arbeitseinheit, und am Nachmittag bleibt Ihnen noch genügend Freizeit für Ihre eigenen Interessen und Aktivitäten. Selbstverständlich wird auch ein Abendessen angeboten.
Volljährigkeit
Guter Gesundheitszustand (Attest)
Integrationsfähigkeit
Bereitschaft zu körperlicher Arbeit
ausreichende Englischkenntnisse
Polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag

Sehenswürdigkeiten in Uganda
Entdecken Sie die Highlights, die Ihren Aufenthalt unvergesslich machen.

Bwindi Impenetrable National Park / Berggorillas
Uganda ist berühmt für seine Berggorillas, von denen es weltweit nur noch weniger als 1000 Stück gibt, und ein Besuch dieser beeindruckenden Tiere gehört zu den beliebtesten Aktivitäten bei Touristen. Der Bwindi Impenetrable National Park, der 1994 auf die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes gesetzt wurde, ist eine der von Menschenhand eingerichteten Schutzzonen für die vom Aussterben bedrohten Berggorillas. 340 von den vielleicht 800 auf der Welt noch lebenden Gorillas haben hier auf 320 km² eine sichere Heimstatt gefunden. Rund 200 Baumarten und allein 100 Farnarten gedeihen hier, es ist feucht und matschig, der Aufstieg in den Wäldern zum Teil steil. Die Berggorillas sind an die Anwesenheit von Menschen gewöhnt. Rund eine Stunde darf man unter Aufsicht eines Führers mit den Tieren verbringen, sich ihnen aber nicht auf weniger als 7 Meter nähern und sich ruhig und entspannt bewegen. Neben dem Bwindi Impenetrable Forest Nationalpark im Südwesten ist der Mgahinga Gorilla Nationalpark im Grenzgebiet von Uganda, Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo ein weiteres Naturschutzgebiet, in dem Berggorillas leben. Dort gibt es jedoch nur eine Gruppe von Berggorillas, die besucht werden kann und der Park ist daher weniger frequentiert als der Bwindi Impenetrable Park.

Murchison Falls Nationalpark
Der Murchison Falls Nationalpark ist mit einer Fläche von 3840 Quadratkilometern der größte Wildtierpark in Uganda. 1952 wurde der Park geschaffen, um die tierreiche Savannenlandschaft an den Murchison-Fällen des Viktoria-Nils zu schützen. Die namensgebenden Murchisonsfälle liegen im Westteil des Parks und stürzen an dieser Stelle, durch eine 7 Meter breite Schlucht, 43 Meter in die Tiefe. Während einer Bootstour zum Fuß des Murchison Falls können Nilpferde, Krokodile und vielfältige Wasservögel am Flussufer beobachtet werden. Offenes Grasland und verbuschende Savannen- und Hügellandschaften sowie Sümpfe durchziehen den Park. Der Nil teilt den Park in zwei Abschnitte. In dem südlichen, etwas tierärmeren Teil befindet sich der feuchttropische Rabongo-Forest mit seinen zahlreichen Eisenbäumen. Der kleinere, nördliche Teil beherbergt einen größeren Tierbestand und ist geeignet für erlebnisreiche Game Drives. Der Park lässt sich mit Allradfahrzeugen auch während der Regenzeit erreichen, ist dann aber nur eingeschränkt befahrbar. Die besten Zeiten für einen Parkbesuch sind daher die trockenen Monate Juni bis September oder Dezember bis März.

Ngamba Island Chimpanzee Sanctuary
Eine Heimstatt für verwaiste oder verletzte Schimpansen kümmert sich auf einer rund 40 Hektar großen Insel im Victoria-See, rund 20 km vor Entebbe, um ein halbes Hundert Primaten, geleitet von einheimischen NGOs und unterstützt von internationalen Organisationen. Das Ngamba Island Chimpanzee Sanctuary, auf der größtenteils mit Regenwald bedeckten Insel, wurde bereits 1998 gegründet und bietet ein gut ausgestattetes Besucherzentrum und fachkundige Führer, welche die Gäste zu den Tieren begleiten und dabei viel Wissenswertes zu berichten haben. Viele der Tiere stammen aus illegalem Handel und können nicht wieder ausgewildert werden, da sie von ihren wilden Artgenossen beim Betreten fremder Reviere abgelehnt, vertrieben oder gar verletzt und getötet würden. Abgesehen von den Schimpansen können Sie auf Ngamba Island auch Flusspferde, Fischotter, Nilwarane, Schreiseeadler und eine Vielzahl anderer Wasservögel beobachten. Auf der Insel gibt es in der Ngamba Eco-Lodge auch Übernachtungsmöglichkeiten für Gäste.
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