Ökotourismus und Naturschutz
Freiwilligenarbeit

Ökotourismus und Naturschutz

580.– €
4–24 Wochen
jederzeit
Südchile, Seenregion, ca. 60 km von Panguipulli
Programmkategorien:Naturschutz, Tierschutz, Tourismus, Umwelt

Die gemeinnützige Organisation, ein Naturreservat in Südchile (nahe Panguipulli), existiert seit 2004. Ihr Hauptziel ist es, für die Erhaltung der Wälder Patagoniens zu kämpfen. Dabei wird der Integration der umliegenden Gemeinden eine sehr große Bedeutung beigemessen. Die Gemeinden sollen lernen, von und mit der Natur zu leben, anstatt diese zu zerstören. Einen besonderen Stellenwert in diesem Projekt hat der Huemul, eine einheimische seltene Hirschart, die früher in Chile weitflächig vertreten war. Die Organisation hat ein Huemul-Schutzprogramm (Wiederansiedlung und Reproduktion) ins Leben gerufen. Darüber hinaus führt die Organisation ein Ökotourismus-Projekt, mit welchem sie, neben einem außergewöhnlichen und sehr erfolgreichen Boutique Hotel, auch Gästehäuser und einen Campingplatz betreibt. Der nachhaltige Tourismus ist eine wichtige Einnahmequelle, um die ca. 40 Mitarbeiter im Alter von 19 bis 45 Jahren dauerhaft beschäftigen zu können. Die Arbeit der vergangenen Jahre hat Früchte getragen. Dies hat auch der National Geographic erkannt und die Organisation stand im Jahr 2015 auf dem ersten Platz des „World Legacy Awards“ (in der Rubrik „Conserving the Natural World“).

Durch Ihre Freiwilligenarbeit in Chile in diesem Projekt können Sie sowohl den Schutz der Huemuls, als auch den nachhaltigen Tourismus in dieser Region aktiv unterstützen!

In diesem Projekt steht für die Freiwilligen ein Volunteer-House zur Verfügung, der Zugang zum Internet ist allerdings sehr begrenzt. Die Unterbringung erfolgt in Mehrbettzimmern und die Verpflegung ist inbegriffen!

  • Waldarbeiten und Arbeiten im Bio-Garten

  • Mithilfe in der Aufzuchtstation des Huemuls (Andenhirsch)

  • Assistenz bei Ausflügen

  • Mitarbeit im Tourismusbereich

  • Instandhaltungsarbeiten

  • Waldwächter (nur für männliche Teilnehmer)


  • Volljährigkeit

  • Guter Gesundheitszustand (Attest)

  • Eigeninitiative & Flexibilität

  • Tierliebe

  • Verantwortungsbewusstsein & Pflichtgefühl

  • Spanischkenntnisse auf Kommunikationsniveau

  • Polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag


Sehenswürdigkeiten in Chile

Entdecken Sie die Highlights, die Ihren Aufenthalt unvergesslich machen.

Atacama

Atacama

Gelegen im Norden Chiles reicht die Atacama-Salzwüste von den Anden bis zum Pazifik. Sie gilt als die trockenste Wüste der Welt. Oftmals wird die trostlos karge, aber dennoch erstaunliche Landschaft als „mondähnlich“ beschrieben. Da die Luft in der Atacama-Wüste sehr trocken ist, eignet sie sich auch gut zur Himmelsbeobachtung – auch für Hobbyastronomen sind hier einige der größten Sternwarten der Welt zugänglich. Besonders sehenswert ist das Valle de la Luna, ein trockenes Tal, in dem der Sonnenauf- und untergang über der bizarren Landschaft ein unglaubliches Naturschauspiel bieten. Inmitten der Atacama-Wüste liegt das Oasenstädtchen San Pedro mit seinen beschaulichen, sandigen Straßen und den niedrigen Häusern. Unweit davon verläuft in einem abgesenkten Tal der Puritama River – am Ende des Tals befinden sich heiße Quellen mit glasklarem Wasser. Sehr empfehlenswert ist auch eine Tour zur Salar de Atacama (4.000 Meter hoch gelegen!). Diese Salzseen sind Becken, in denen das Wasser verdunstet und sich an den Oberflächen als salzhaltige, oft schneeweiße, Schicht absetzt. Zuweilen ist die Oberfläche durchbrochen und türkisblaue Lagunen, in denen Flamingos stehen, kommen zum Vorschein.

Rapa Nui – die Osterinsel

Rapa Nui – die Osterinsel

Die isoliert im Südostpazifik gelegene Insel gehört politisch zu Chile, geographisch jedoch zu Polynesien. Es leben dort etwa 7.750 Menschen. Bekannt ist die Osterinsel vor allem wegen der monumentalen Steinskulpturen, der Moai. Sie sind das letzte Zeugnis einer Kultur, die wir bis heute weder verstehen, noch wirklich einordnen können. Sie war nämlich bereits vor der Ankunft der ersten weißen Entdecker im Jahr 1722 untergegangen und nur noch ein Relikt aus der Vergangenheit, sodass die Geschichte der Osterinsel und ihrer Bewohner nach wie vor Rätsel aufweist. Nur die Hauptinsel Rapanui ist bewohnt, die übrigen Inseln dienen als Brutplatz für zahlreiche Seevögel, darunter auch viele seltene Arten. Hanga Roa (Hauptstadt der Insel) bietet einen guten Ausgangspunkt für Erkundungstouren und Wanderungen an. Seit 1995 ist die Insel, als Nationalpark Rapa Nui, Teil des UNESCO-Welterbes. Zahlreiche Tuffsteinhöhlen, Wanderwege und Aussichtsplattformen, von denen man einen tollen Blick über die Weiten des Atlantik hat, sind ein echtes Highlight für Naturfans.

Nationalpark Torres del Paine

Nationalpark Torres del Paine

Dieser bekannteste Nationalpark Chiles liegt im Süden des Landes und besticht auf einer Fläche von etwa 2.420 Quadratkilometern mit einer spektakulären Gebirgswelt aus Gipfeln, Seen, Flüssen, Wasserfällen und Gletschern. Daneben gibt es auch Tundra und große Wälder aus Zypressen, Lenga- und Olivillo-Bäumen, außerdem viele Blumenarten, unter anderem auch Orchideen. Die Tierwelt im Park ist ebenso vielfältig. Auffällig sind die Guanakos, Darwin-Nandus, Andenkondore und viele kleinere Vogelarten. Die drei Granitnadeln der Torres del Paine („Türme des blauen Himmels“) sind das Wahrzeichen des gleichnamigen Nationalparks. Er wurde bereits im Jahr 1978 von der UNESCO als Biosphärenreservat deklariert. Der Park eignet sich wunderbar für verschiedene Aktivitäten, wie beispielsweise Trekking, Mountainbiking, Raften, Fotografieren, Fischen, Klettern (Genehmigung erforderlich) oder das Beobachten der Natur. Der Eingang des Parks befindet sich ungefähr 115 Kilometer entfernt von der Stadt Puerto Natales, von wo aus man mit öffentlichen Verkehrsmitteln, oder mit dem Auto weiterreisen kann.

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