
Umwelt und Tierschutz
Umwelt- und Tierschutz
Dieses Projekt wird von einer gemeinnützigen Organisation betreut, die sich dem Schutz und Erhalt der Biodiversität der chilenischen Insel Chiloé widmet. Das Schutzprojekt wurde im Jahr 2009 gegründet und besteht heute aus Forschern, Professoren, Freiwilligen und bekommt Unterstützung von privaten als auch staatlichen Institutionen. Das Projekt befindet sich derzeit im Ausbau und die Anlage soll vergrößert werden, um mehr Tiere aufnehmen zu können. Einheimische Tiere, die aufgrund von Verletzung oder Erkrankung nicht in ihrem natürlichen Habitat überleben könnten, werden in dem Zentrum gesund gepflegt, rehabilitiert und im besten Fall anschließend auch wieder in die Freiheit entlassen.
Das Zentrum beherbergt Tiere wie Füchse, Adler, Seelöwen, verschiedene Arten von Vögeln, Pinguine, Bieber, chilenische Hirsche, Pudus, kleine Wildkatzen und andere. Der Tierbestand kann sich im Verlauf der Zeit ändern. Zusätzlich setzt sich die Organisation für die Aufklärung der Bevölkerung in Themen des Umwelt- und Tierschutzes ein. Den Kindern und auch Erwachsenen wird die Notwendigkeit, die örtliche Flora und Fauna zu schützen, nahegebracht und anhand von Beispielen wird veranschaulicht, welchen Gefahren das sensible lokale Ökosystem ausgesetzt ist.
In diesem Projekt steht für die Freiwilligen ein Volunteer-House zur Verfügung, der Zugang zum Internet ist allerdings sehr begrenzt. Die Unterbringung erfolgt in Mehrbettzimmern, die Freiwilligen verpflegen sich selbst. Eine Küche steht selbstverständlich zur Verfügung.
Mit Ihrer Freiwilligenarbeit in Chile tragen Sie dazu bei, den weiteren Ausbau dieses Schutzprojektes zu ermöglichen!
Konstruktion
Rettung und Rehabilitation von Wildtieren
Forschung
Umwelterziehung
Instandhaltungsarbeiten
Bildung über die Fauna und Flora auf Chiloé
Volljährigkeit
Guter Gesundheitszustand (Attest)
Eigeninitiative & Pflichtgefühl
Spaß an der Arbeit im Team
Verantwortungsbewusstsein & Flexibilität
Spanischkenntnisse auf Kommunikationsniveau
Polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag

Sehenswürdigkeiten in Chile
Entdecken Sie die Highlights, die Ihren Aufenthalt unvergesslich machen.

Atacama
Gelegen im Norden Chiles reicht die Atacama-Salzwüste von den Anden bis zum Pazifik. Sie gilt als die trockenste Wüste der Welt. Oftmals wird die trostlos karge, aber dennoch erstaunliche Landschaft als „mondähnlich“ beschrieben. Da die Luft in der Atacama-Wüste sehr trocken ist, eignet sie sich auch gut zur Himmelsbeobachtung – auch für Hobbyastronomen sind hier einige der größten Sternwarten der Welt zugänglich. Besonders sehenswert ist das Valle de la Luna, ein trockenes Tal, in dem der Sonnenauf- und untergang über der bizarren Landschaft ein unglaubliches Naturschauspiel bieten. Inmitten der Atacama-Wüste liegt das Oasenstädtchen San Pedro mit seinen beschaulichen, sandigen Straßen und den niedrigen Häusern. Unweit davon verläuft in einem abgesenkten Tal der Puritama River – am Ende des Tals befinden sich heiße Quellen mit glasklarem Wasser. Sehr empfehlenswert ist auch eine Tour zur Salar de Atacama (4.000 Meter hoch gelegen!). Diese Salzseen sind Becken, in denen das Wasser verdunstet und sich an den Oberflächen als salzhaltige, oft schneeweiße, Schicht absetzt. Zuweilen ist die Oberfläche durchbrochen und türkisblaue Lagunen, in denen Flamingos stehen, kommen zum Vorschein.

Rapa Nui – die Osterinsel
Die isoliert im Südostpazifik gelegene Insel gehört politisch zu Chile, geographisch jedoch zu Polynesien. Es leben dort etwa 7.750 Menschen. Bekannt ist die Osterinsel vor allem wegen der monumentalen Steinskulpturen, der Moai. Sie sind das letzte Zeugnis einer Kultur, die wir bis heute weder verstehen, noch wirklich einordnen können. Sie war nämlich bereits vor der Ankunft der ersten weißen Entdecker im Jahr 1722 untergegangen und nur noch ein Relikt aus der Vergangenheit, sodass die Geschichte der Osterinsel und ihrer Bewohner nach wie vor Rätsel aufweist. Nur die Hauptinsel Rapanui ist bewohnt, die übrigen Inseln dienen als Brutplatz für zahlreiche Seevögel, darunter auch viele seltene Arten. Hanga Roa (Hauptstadt der Insel) bietet einen guten Ausgangspunkt für Erkundungstouren und Wanderungen an. Seit 1995 ist die Insel, als Nationalpark Rapa Nui, Teil des UNESCO-Welterbes. Zahlreiche Tuffsteinhöhlen, Wanderwege und Aussichtsplattformen, von denen man einen tollen Blick über die Weiten des Atlantik hat, sind ein echtes Highlight für Naturfans.

Nationalpark Torres del Paine
Dieser bekannteste Nationalpark Chiles liegt im Süden des Landes und besticht auf einer Fläche von etwa 2.420 Quadratkilometern mit einer spektakulären Gebirgswelt aus Gipfeln, Seen, Flüssen, Wasserfällen und Gletschern. Daneben gibt es auch Tundra und große Wälder aus Zypressen, Lenga- und Olivillo-Bäumen, außerdem viele Blumenarten, unter anderem auch Orchideen. Die Tierwelt im Park ist ebenso vielfältig. Auffällig sind die Guanakos, Darwin-Nandus, Andenkondore und viele kleinere Vogelarten. Die drei Granitnadeln der Torres del Paine („Türme des blauen Himmels“) sind das Wahrzeichen des gleichnamigen Nationalparks. Er wurde bereits im Jahr 1978 von der UNESCO als Biosphärenreservat deklariert. Der Park eignet sich wunderbar für verschiedene Aktivitäten, wie beispielsweise Trekking, Mountainbiking, Raften, Fotografieren, Fischen, Klettern (Genehmigung erforderlich) oder das Beobachten der Natur. Der Eingang des Parks befindet sich ungefähr 115 Kilometer entfernt von der Stadt Puerto Natales, von wo aus man mit öffentlichen Verkehrsmitteln, oder mit dem Auto weiterreisen kann.
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