
Bau- und Renovierungsprojekt
Unser Bau- und Renovierungsprojekt unterstützt die Errichtung und Instandhaltung von Schulen, Kinderheimen, Rehabilitationszentren, dem KAT-Center (Kathmandu Animal Treatment Center), Behindertenheimen und Frauenförderungszentren in Kathmandu. Es geht vorrangig um den Neubau und die Renovierung von Gebäuden an sich, aber auch um die Herstellung der Inneneinrichtungen und Gestaltung der Räumlichkeiten. Wenn du keine Probleme hast, dir die Hände schmutzig zu machen, und dich kreativ betätigen sowie deine eigenen Ideen und Vorstellungen einbringen möchtest, könnte die Teilnahme an diesem Projekt das Richtige für dich sein.
Ziel ist es, die Lebensbedingungen der Bevölkerung vor Ort zu verbessern. Insbesondere die Instandhaltung der Schulen stellt einen sehr wichtigen Aspekt dieses Projekts dar.
Folgende Aufgaben können während deiner Teilnahme anfallen:
- Hilfe beim Neubau und der Renovierung von Gebäuden mithilfe verschiedener Materialien (Sand, Steine, Zement, Ziegel etc.)
- Streichen von Gebäuden
- Einzäunen von Grundstücken
- einfache Tischlerarbeiten
- Abriss alter Gebäude
- Transport von Baumaterialien an die verschiedenen Einsatzorte
Das Projekt findet von Montag bis Freitag statt, die Wochenenden stehen dir zur freien Verfügung.
- du unterstützt den Bau und die Instandhaltung verschiedener Einrichtungen vor Ort
- du schaffst neue Bildungschancen für die Kinder
- du verbesserst die Lebensbedingungen der einheimischen Bevölkerung
- du betreibst Kultur- und Erfahrungsaustausch mit den Einheimischen
- Integrationsfähigkeit
- handwerkliches Geschick und Freude an körperlicher Arbeit
- ausreichende Englischkenntnisse
- Volljährigkeit

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Sehenswürdigkeiten in Nepal
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Stupas, Tempel & Pagoden
Der Hinduismus und der Buddhismus treffen in Nepal aufeinander – das ist kulturell extrem spannend und man findet daher an vielen Orten Tempel, Pagoden, Stupas und Klöster die mal Buddha, mal einer Hindu-Gottheit gewidmet sind. Beinahe jede Stadt des Landes hat einen einzigartigen Stupa oder einen ganz besonders schönen Tempel und auch in den abgelegenen Bergdörfern des Himalaya ist der religiöse Reichtum des Landes allgegenwärtig. Hier nur drei Beispiele: Der größte buddhistische Stupa (Grabmal, in dem die Überreste bedeutsamer Personen aufbewahrt werden) ist mit einer Höhe von 36 Metern die Bodnath Stupa nordöstlich von Kathmandu. Auf einer Anhöhe im Nordwesten Kathmandus befindet sich Swayambhunath, einer der ältesten buddhistischen Tempel der Welt – dort wurde schon vor über 2.000 Jahren gebetet. Die Tempelanlage wurde 2015 durch das Erbeben zwar beschädigt, inzwischen aber wieder aufgebaut. Nördlich von Bhaktapur, im Ort Changu Narayan, befindet sich der Changu Narayan Tempel – er ist der älteste noch existierende Hindu-Tempel im Kathmandu-Tal und zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Lumbini
Lumbini liegt ganz im Süden Nepals und gilt, der Überlieferung zufolge, als der Geburtsort von Siddhartha Gautama, dem Begründer des Buddhismus. Der Ort ist daher heute eines der wichtigsten Pilgerzentren der Welt und wurde von der UNESCO im Jahr 1997 zum Weltkulturerbe erklärt. Der Geburtsort Siddharthas wird mit einem internationalen Friedenspark, einem großen rechteckigen Grundstück, auf dem nur Orte von religiöser Bedeutung gebaut werden dürfen, geehrt. Das Zentrum bildet das schneeweiße Gebäude, in dem Buddha Siddartha geboren wurde. Es ist ein regelrechter Tempelpark, der in Lumbini entstanden ist, da nahezu jedes Land der Welt, das mit dem Buddhismus zu tun hat, dort einen Tempel errichtet hat – einer davon prachtvoller als der andere. Lumbini befindet sich ca. 8-10 Busstunden von Kathmandu entfernt und ist nur wenige Kilometer von Indien entfernt. Das Areal erstreckt sich über eine Fläche von 2,56 Quadratkilometern und umfasst drei Zonen, die mit Gehwegen und einem Kanal verbunden sind. Autos sind in Lumbini nicht erlaubt, du kannst aber Rikshas oder Fahrräder nutzen, um die verstreut liegenden Sehenswürdigkeiten zu erkunden.

Bhaktapur
Bhaktapur liegt etwa 16 Kilometer östlich von Kathmandu und ist die drittgrößte der ehemaligen Königsstädte im Kathmandu-Tal. Heute ist die Stadt bekannt für ihre gut erhaltene alte Architektur – so stammen einige der Tempelanlagen und Wohnhäuser aus der Zeit der Malla-Dynastie und sind mit faszinierenden Holzschnitzereien verziert. Viele von ihnen haben die Verwüstung des Erdbebens von 2015 überstanden. Aufgrund des architektonischen Erbes wurde die Stadt 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Bhaktapur war Teil einer alten Handelsroute, die Indien mit Tibet verband und zum Aufbau, der Bedeutung und dem Reichtum des Königreichs beitrug. Der Bhaktapur Durbar Square ist zweifellos der wichtigste Ort in Bhaktapur. Nimm dir genügend Zeit, um die Geschichte und die schönen Details rund um diesen historischen Platz kennenzulernen. Bhaktapur ist auch berühmt für sein Töpferhandwerk. Das Betreten des Pottery Square ist wie das Betreten eines „Open-Air-Künstlerateliers“: Du kannst brennende Öfen, das Formen des Tons und Künstler sehen, wie sie ihre Töpferwaren herstellen.
Vor Ort
Eindrücke
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