
Kindergartenprojekt
Im Bereich Frühpädagogik besteht in Nepal nach wie vor ein großer Bedarf an gut ausgestatteten Einrichtungen. Wie auch bei uns, gibt es in Indien fast überall Kindergärten – man darf sie sich nur nicht so vorstellen, wie sie hier sind. Oft gibt es kein, oder nur sehr wenig, Spielzeug. Oftmals werden Kindergärten eher als Bildungseinrichtung gesehen und nicht vorrangig als eine soziale Einrichtung, in der Kinder Kontakt mit Gleichaltrigen haben, was ja für ihre Entwicklung von großer Bedeutung ist.
Schon im Kindergartenalter ist es für die Kinder auch sehr wichtig, sie an die englische Sprache heranzuführen. Kinder haben, vor allem in ihren frühen Lebensjahren, hohe Lernpotentiale, die unbedingt gefördert werden sollten. Die Erzieher werden sich über Ihre Hilfe und das Einbringen von neuen Ideen bei den täglichen Abläufen sehr freuen.
Als Freiwillige(r) dieses Projekts unterstützen Sie in Kathmandu einheimische Lehrer(innen) bei ihrer täglichen Arbeit mit Kindern im Kindergartenalter. Die Kindergärten betreuen üblicherweise 35 bis 45 Kinder zwischen 3 und 6 Jahren. Neben einem Interesse am Unterrichten sollten Sie für dieses Projekt somit Spaß an der Arbeit mit Kindern dieser Altersgruppe mitbringen!
Viele der Kinder stammen aus sozial schwachen Familien und somit sind ihre Chancen auf angemessene Bildung sind deutlich vermindert. Englisch ist eine der wichtigsten Sprachen weltweit und deshalb ist es für die Kinder in Nepal sehr wichtig, so früh wie möglich mit dieser Sprache in Kontakt zu kommen.
Durch frühkindliche Erziehung und Begleitung können Perspektiven für Familien geschaffen werden – helfen Sie durch diesen Einrichtungen durch Freiwilligenarbeit in Nepal!
spielerisches Erlernen englischer Grundbegriffe
Unterstützung der Erzieher(innen) vor Ort
Schaffung von Bildungschancen
Das Programm findet von Montag bis Freitag statt, die Wochenenden stehen Ihnen zur freien Verfügung. Sie unterstützen die Lehrerinnen und Lehrer vor Ort bei der täglichen Planung und Durchführung der Kinderbetreuung. Sie dürfen mit den Kindern verschiedene Aktivitäten durchführen, wie etwa Singen, Musizieren, Basteln, Malen oder Bewegungsspiele. Gerade alltägliche Gespräche beim Spielen, Basteln oder beim Sport mithilfe englischer Begriffe fördert die richtige Aussprache und das englische Vokabular der Kinder. Doch nicht nur die Kinder selbst profitieren von diesem Austausch – als Freiwillige(r) bekommen Sie jede Menge Einblicke in das Bildungssystem und die Kultur der Menschen in Nepal.
Minderjährige benötigen eine Einverständniserklärung ihrer Sorgeberechtigten
Guter Gesundheitszustand (Attest)
Integrationsfähigkeit
Freude an der Arbeit mit Kindern
gute Englischkenntnisse
Polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag

Sehenswürdigkeiten in Nepal
Entdecken Sie die Highlights, die Ihren Aufenthalt unvergesslich machen.

Stupas, Tempel & Pagoden
Der Hinduismus und der Buddhismus treffen in Nepal aufeinander – das ist kulturell extrem spannend und man findet daher an vielen Orten Tempel, Pagoden, Stupas und Klöster die mal Buddha, mal einer Hindu-Gottheit gewidmet sind. Beinahe jede Stadt des Landes hat einen einzigartigen Stupa oder einen ganz besonders schönen Tempel und auch in den abgelegenen Bergdörfern des Himalaya ist der religiöse Reichtum des Landes allgegenwärtig. Hier nur drei Beispiele: Der größte buddhistische Stupa (Grabmal, in dem die Überreste bedeutsamer Personen aufbewahrt werden) ist mit einer Höhe von 36 Metern die Bodnath Stupa nordöstlich von Kathmandu. Auf einer Anhöhe im Nordwesten Kathmandus befindet sich Swayambhunath, einer der ältesten buddhistischen Tempel der Welt – dort wurde schon vor über 2.000 Jahren gebetet. Die Tempelanlage wurde 2015 durch das Erbeben zwar beschädigt, inzwischen aber wieder aufgebaut. Nördlich von Bhaktapur, im Ort Changu Narayan, befindet sich der Changu Narayan Tempel – er ist der älteste noch existierende Hindu-Tempel im Kathmandu-Tal und zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Lumbini
Lumbini liegt ganz im Süden Nepals und gilt, der Überlieferung zufolge, als der Geburtsort von Siddhartha Gautama, dem Begründer des Buddhismus. Der Ort ist daher heute eines der wichtigsten Pilgerzentren der Welt und wurde von der UNESCO im Jahr 1997 zum Weltkulturerbe erklärt. Der Geburtsort Siddharthas wird mit einem internationalen Friedenspark, einem großen rechteckigen Grundstück, auf dem nur Orte von religiöser Bedeutung gebaut werden dürfen, geehrt. Das Zentrum bildet das schneeweiße Gebäude, in dem Buddha Siddartha geboren wurde. Es ist ein regelrechter Tempelpark, der in Lumbini entstanden ist, da nahezu jedes Land der Welt, das mit dem Buddhismus zu tun hat, dort einen Tempel errichtet hat – einer davon prachtvoller als der andere. Lumbini befindet sich ca. 8-10 Busstunden von Kathmandu entfernt und ist nur wenige Kilometer von Indien entfernt. Das Areal erstreckt sich über eine Fläche von 2,56 Quadratkilometern und umfasst drei Zonen, die mit Gehwegen und einem Kanal verbunden sind. Autos sind in Lumbini nicht erlaubt, Sie können aber Rikshas oder Fahrräder nutzen, um die verstreut liegenden Sehenswürdigkeiten zu erkunden.

Bhaktapur
Bhaktapur liegt etwa 16 Kilometer östlich von Kathmandu und ist die drittgrößte der ehemaligen Königsstädte im Kathmandu-Tal. Heute ist die Stadt bekannt für ihre gut erhaltene alte Architektur – so stammen einige der Tempelanlagen und Wohnhäuser aus der Zeit der Malla-Dynastie und sind mit faszinierenden Holzschnitzereien verziert. Viele von ihnen haben die Verwüstung des Erdbebens von 2015 überstanden. Aufgrund des architektonischen Erbes wurde die Stadt 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Bhaktapur war Teil einer alten Handelsroute, die Indien mit Tibet verband und zum Aufbau, der Bedeutung und dem Reichtum des Königreichs beitrug. Der Bhaktapur Durbar Square ist zweifellos der wichtigste Ort in Bhaktapur. Nehmen Sie sich genügend Zeit, um die Geschichte und die schönen Details rund um diesen historischen Platz kennenzulernen. Bhaktapur ist auch berühmt für sein Töpferhandwerk. Das Betreten des Pottery Square ist wie das Betreten eines „Open-Air-Künstlerateliers“: Sie können brennende Öfen, das Formen des Tons und Künstler sehen, wie sie ihre Töpferwaren herstellen.
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