
Unterrichtsprojekt im Kloster
Du hast Spaß am Unterrichten und Interesse daran, etwas über den Buddhismus in Nepal zu lernen? Dann könnte dieses Unterrichtsprojekt genau das Richtige für dich sein. Während dieses Programms unterrichtest du buddhistische Mönche eines Klosters in verschiedenen Fächern, unter anderem in Englisch. Insbesondere das Erlernen englischer Begriffe im direkten Austausch mit den Mönchen stellt einen wichtigen Baustein des Programms dar. Die Mönche sind sowohl im Kindes- als auch im Erwachsenenalter. Neben dem Unterricht, der an 2–3 Stunden pro Tag stattfindet, kannst du auch andere Arbeitsbereiche des Klosters kennenlernen und dich dort engagieren, wie etwa im Klostergarten oder in der Bibliothek.
Du wohnst während deiner Teilnahme entweder direkt mit den Mönchen im Kloster oder wirst in unmittelbarer Nähe des Klosters untergebracht, um möglichst nah am Geschehen zu sein und in das Leben im Kloster eintauchen zu können. Du teilst dir ein Zimmer mit 3–5 anderen Teilnehmern.
Wir haben Klöster an verschiedenen Orten – in Kathmandu und im Umkreis von ca. 2–4 Fahrtstunden in Pharping, Namobuddha und Nala, außerdem in Serlo & Taksindo in der Everest-Region. Solltest du in diesem Kloster untergebracht sein, so wartet von Kathmandu eine 12-stündige Reise mit dem Jeep auf dich und eine anschließende 4-stündige Wanderung zum Kloster selbst, in absolut atemberaubender Natur.
- du unterrichtest Mönche in englischer Sprache und anderen Fächern
- du schaffst neue Bildungschancen für die Mönche des Klosters
- du unterstützt die tägliche Arbeit im Kloster
- du betreibst Kultur- und Erfahrungsaustausch mit den Mönchen
- Abitur
- Integrationsfähigkeit
- gute Englischkenntnisse
- Volljährigkeit
- Teilnahme an der Kulturwoche vor Programmantritt

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Stupas, Tempel & Pagoden
Der Hinduismus und der Buddhismus treffen in Nepal aufeinander – das ist kulturell extrem spannend und man findet daher an vielen Orten Tempel, Pagoden, Stupas und Klöster die mal Buddha, mal einer Hindu-Gottheit gewidmet sind. Beinahe jede Stadt des Landes hat einen einzigartigen Stupa oder einen ganz besonders schönen Tempel und auch in den abgelegenen Bergdörfern des Himalaya ist der religiöse Reichtum des Landes allgegenwärtig. Hier nur drei Beispiele: Der größte buddhistische Stupa (Grabmal, in dem die Überreste bedeutsamer Personen aufbewahrt werden) ist mit einer Höhe von 36 Metern die Bodnath Stupa nordöstlich von Kathmandu. Auf einer Anhöhe im Nordwesten Kathmandus befindet sich Swayambhunath, einer der ältesten buddhistischen Tempel der Welt – dort wurde schon vor über 2.000 Jahren gebetet. Die Tempelanlage wurde 2015 durch das Erbeben zwar beschädigt, inzwischen aber wieder aufgebaut. Nördlich von Bhaktapur, im Ort Changu Narayan, befindet sich der Changu Narayan Tempel – er ist der älteste noch existierende Hindu-Tempel im Kathmandu-Tal und zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Lumbini
Lumbini liegt ganz im Süden Nepals und gilt, der Überlieferung zufolge, als der Geburtsort von Siddhartha Gautama, dem Begründer des Buddhismus. Der Ort ist daher heute eines der wichtigsten Pilgerzentren der Welt und wurde von der UNESCO im Jahr 1997 zum Weltkulturerbe erklärt. Der Geburtsort Siddharthas wird mit einem internationalen Friedenspark, einem großen rechteckigen Grundstück, auf dem nur Orte von religiöser Bedeutung gebaut werden dürfen, geehrt. Das Zentrum bildet das schneeweiße Gebäude, in dem Buddha Siddartha geboren wurde. Es ist ein regelrechter Tempelpark, der in Lumbini entstanden ist, da nahezu jedes Land der Welt, das mit dem Buddhismus zu tun hat, dort einen Tempel errichtet hat – einer davon prachtvoller als der andere. Lumbini befindet sich ca. 8-10 Busstunden von Kathmandu entfernt und ist nur wenige Kilometer von Indien entfernt. Das Areal erstreckt sich über eine Fläche von 2,56 Quadratkilometern und umfasst drei Zonen, die mit Gehwegen und einem Kanal verbunden sind. Autos sind in Lumbini nicht erlaubt, du kannst aber Rikshas oder Fahrräder nutzen, um die verstreut liegenden Sehenswürdigkeiten zu erkunden.

Bhaktapur
Bhaktapur liegt etwa 16 Kilometer östlich von Kathmandu und ist die drittgrößte der ehemaligen Königsstädte im Kathmandu-Tal. Heute ist die Stadt bekannt für ihre gut erhaltene alte Architektur – so stammen einige der Tempelanlagen und Wohnhäuser aus der Zeit der Malla-Dynastie und sind mit faszinierenden Holzschnitzereien verziert. Viele von ihnen haben die Verwüstung des Erdbebens von 2015 überstanden. Aufgrund des architektonischen Erbes wurde die Stadt 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Bhaktapur war Teil einer alten Handelsroute, die Indien mit Tibet verband und zum Aufbau, der Bedeutung und dem Reichtum des Königreichs beitrug. Der Bhaktapur Durbar Square ist zweifellos der wichtigste Ort in Bhaktapur. Nimm dir genügend Zeit, um die Geschichte und die schönen Details rund um diesen historischen Platz kennenzulernen. Bhaktapur ist auch berühmt für sein Töpferhandwerk. Das Betreten des Pottery Square ist wie das Betreten eines „Open-Air-Künstlerateliers“: Du kannst brennende Öfen, das Formen des Tons und Künstler sehen, wie sie ihre Töpferwaren herstellen.
Vor Ort
Eindrücke
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