
Kulturwoche
Die Kulturwoche ist eine gute Gelegenheit, dich vor Beginn deines gewählten Freiwilligenprojekts mit der Umgebung, den Menschen und der Kultur deines Gastlandes ein wenig vertraut zu machen. Bevor du in dein gewähltes Freiwilligenprojekt in Nepal einsteigst, ist die Teilnahme an der Kulturwoche für alle Teilnehmer verpflichtend – auch vor den Trekkingtouren.
Während dieser Woche lernst du die Lebensweise der Menschen in Nepal ein wenig näher kennen und erhältst einen Einblick in die Traditionen dieses Staats im Himalaya-Gebirge. Du erfährst etwas über die Geschichte Nepals und die religiösen Einflüsse, die sie geprägt haben. Ein paar Worte in der Landessprache Nepalesi und eine Einführung in die lokale Küche helfen dir dabei, mit den Einheimischen leichter in Kontakt zu treten. Wir besuchen einige interessante Sehenswürdigkeiten, Märkte und Geschäfte in der Umgebung und erkunden gemeinsam die beeindruckende Natur um uns herum.
Neben Sightseeing und gemeinsamen Aktivitäten hast du natürlich noch genügend Zeit, auf eigene Faust deine Umgebung zu erkunden. Bitte bring geeignete Schuhe zum Wandern und körperbedeckende Kleidung für unsere Tempelbesuche mit (Arme und Beine müssen bedeckt sein)!
- Vorbereitung auf das jeweilige Freiwilligenprojekt
- gemeinsames Erkunden der Umgebung
- Vermittlung kultureller und historischer Aspekte Nepals
- Erwerb einfacher Sprachkenntnisse für den Alltag
Montag
- Einführungsveranstaltung, Vorstellung des Programms
- Vorstellung aller Teilnehmer
- Vortrag zu Verhaltensnormen in der nepalesischen Kultur, interkulturelle Ess- und Trinkgewohnheiten sowie Kleidungsvorschriften
- Erkunden der näheren Umgebung mit allen wichtigen Einrichtungen wie Restaurants, Geldautomat, Schulen und Tempel
Dienstag
- Besprechung offener Fragen und Unklarheiten zu deiner Programmteilnahme und dem Leben in Nepal
- Einführung in die nepalesische Sprache
- Besuch des lokalen Markts
- Orientierungstour durch Kathmandu mithilfe eines Spiels namens "Scavenger Hunt"
Mittwoch
- Vortrag über das Schul- und Bildungssystem in Nepal und über die verschiedenen Einsatzorte
- Besuch des berühmten Swoyambhunath-Tempels
- Einführung in die nepalesische Küche
Donnerstag
- Yoga und Meditation
- buddhistisch-religiöse Tour
- Besuch eines Hindu-Tempels
Freitag
- Wanderung auf einem Naturpfad in den Bergen mit Blick auf das Kathmandu-Tal
- Auswertung der Woche
Der Programmablauf orientiert sich an den örtlichen Wetterverhältnissen und kann sich jederzeit ändern.
- Integrationsfähigkeit
- gute Englischkenntnisse
- Minderjährige benötigen eine Einverständniserklärung ihrer Erziehungsberechtigten
- Teilnehmer über 65 Jahre benötigen eine ärztliche Gesundheitsbescheinigung

Land entdecken
Sehenswürdigkeiten in Nepal
Entdecke die Highlights, die deinen Aufenthalt unvergesslich machen.

Stupas, Tempel & Pagoden
Der Hinduismus und der Buddhismus treffen in Nepal aufeinander – das ist kulturell extrem spannend und man findet daher an vielen Orten Tempel, Pagoden, Stupas und Klöster die mal Buddha, mal einer Hindu-Gottheit gewidmet sind. Beinahe jede Stadt des Landes hat einen einzigartigen Stupa oder einen ganz besonders schönen Tempel und auch in den abgelegenen Bergdörfern des Himalaya ist der religiöse Reichtum des Landes allgegenwärtig. Hier nur drei Beispiele: Der größte buddhistische Stupa (Grabmal, in dem die Überreste bedeutsamer Personen aufbewahrt werden) ist mit einer Höhe von 36 Metern die Bodnath Stupa nordöstlich von Kathmandu. Auf einer Anhöhe im Nordwesten Kathmandus befindet sich Swayambhunath, einer der ältesten buddhistischen Tempel der Welt – dort wurde schon vor über 2.000 Jahren gebetet. Die Tempelanlage wurde 2015 durch das Erbeben zwar beschädigt, inzwischen aber wieder aufgebaut. Nördlich von Bhaktapur, im Ort Changu Narayan, befindet sich der Changu Narayan Tempel – er ist der älteste noch existierende Hindu-Tempel im Kathmandu-Tal und zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Lumbini
Lumbini liegt ganz im Süden Nepals und gilt, der Überlieferung zufolge, als der Geburtsort von Siddhartha Gautama, dem Begründer des Buddhismus. Der Ort ist daher heute eines der wichtigsten Pilgerzentren der Welt und wurde von der UNESCO im Jahr 1997 zum Weltkulturerbe erklärt. Der Geburtsort Siddharthas wird mit einem internationalen Friedenspark, einem großen rechteckigen Grundstück, auf dem nur Orte von religiöser Bedeutung gebaut werden dürfen, geehrt. Das Zentrum bildet das schneeweiße Gebäude, in dem Buddha Siddartha geboren wurde. Es ist ein regelrechter Tempelpark, der in Lumbini entstanden ist, da nahezu jedes Land der Welt, das mit dem Buddhismus zu tun hat, dort einen Tempel errichtet hat – einer davon prachtvoller als der andere. Lumbini befindet sich ca. 8-10 Busstunden von Kathmandu entfernt und ist nur wenige Kilometer von Indien entfernt. Das Areal erstreckt sich über eine Fläche von 2,56 Quadratkilometern und umfasst drei Zonen, die mit Gehwegen und einem Kanal verbunden sind. Autos sind in Lumbini nicht erlaubt, du kannst aber Rikshas oder Fahrräder nutzen, um die verstreut liegenden Sehenswürdigkeiten zu erkunden.

Bhaktapur
Bhaktapur liegt etwa 16 Kilometer östlich von Kathmandu und ist die drittgrößte der ehemaligen Königsstädte im Kathmandu-Tal. Heute ist die Stadt bekannt für ihre gut erhaltene alte Architektur – so stammen einige der Tempelanlagen und Wohnhäuser aus der Zeit der Malla-Dynastie und sind mit faszinierenden Holzschnitzereien verziert. Viele von ihnen haben die Verwüstung des Erdbebens von 2015 überstanden. Aufgrund des architektonischen Erbes wurde die Stadt 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Bhaktapur war Teil einer alten Handelsroute, die Indien mit Tibet verband und zum Aufbau, der Bedeutung und dem Reichtum des Königreichs beitrug. Der Bhaktapur Durbar Square ist zweifellos der wichtigste Ort in Bhaktapur. Nimm dir genügend Zeit, um die Geschichte und die schönen Details rund um diesen historischen Platz kennenzulernen. Bhaktapur ist auch berühmt für sein Töpferhandwerk. Das Betreten des Pottery Square ist wie das Betreten eines „Open-Air-Künstlerateliers“: Du kannst brennende Öfen, das Formen des Tons und Künstler sehen, wie sie ihre Töpferwaren herstellen.
Vor Ort
Eindrücke
Hast du noch Fragen?
Du interessierst dich für einen Auslandsaufenthalt? Fordere kostenlos und unverbindlich Infomaterial an oder lass dich beraten.
Neues aus unserem Blog
Au-PairEin Jahr, das alles verändert hat – Mein Au-Pair-Jahr mit Kulturist
Au-PairNeues Jahr, neues Abenteuer – Warum jetzt der perfekte Zeitpunkt für ein Au-Pair- oder Gap-Year ist
Au-PairAu-Pair in Neuseeland – ein Erfahrungsbericht von Fieneé
ErfahrungsberichtErfahrungsbericht einer Gastfamilie: „Ein Jahr mit unserem Au-Pair – eine echte Bereicherung für unsere Familie“
Au-PairWie Gastfamilien und Au-Pairs kulturelle Missverständnisse vermeiden und Konflikte im Alltag lösen
Au-PairAu-Pair in Schweden – ein Erfahrungsbericht von Anina
ErfahrungsberichtErfahrungsbericht: Freiwilligenarbeit in Indien – Tanjas Reisebericht
