
Schutzprojekt für Straßenhunde
Du hast ein Herz für Straßenhunde und möchtest mithelfen, die Lebensbedingungen für diese Tiere in Nepal zu verbessern? Dann könnte die Teilnahme an diesem Projekt für dich das Richtige sein. Die Haltungsbedingungen für Hunde und andere Tiere sind in Nepal denkbar schlecht, denn die Menschen haben ein anderes Bewusstsein für Tiere, als wir es aus Europa gewohnt sind. Viele Tiere werden von ihren Besitzern einfach ausgesetzt, sobald sie älter werden und Krankheiten entwickeln. Auf der Straße sind sie bei der Suche nach Futter auf sich allein gestellt und den örtlichen Wetterbedingungen und dem Verkehr schutzlos ausgeliefert. Insbesondere freilaufende Hunde und Kühe prägen das Straßenbild von Kathmandu.
Während deiner Projektteilnahme hilfst du bei der Rettung und Rehabilitation von Straßenhunden und solchen, die von ihren Besitzern aufgegeben wurden. Diese Hunde sind meist in einem körperlich sehr schlechten Zustand und völlig unterernährt. Viele leiden unter Madenbefall, infizierten Wunden, Hautkrankheiten, Würmern und Parasiten und laufen Gefahr, ihre Gliedmaßen zu verlieren. Das Projekt wurde ins Leben gerufen, um der wachsenden Zahl von Straßenhunden entgegenzuwirken und die Lebensbedingungen für die vorhandenen Tiere zu verbessern. Nach der Rettung werden die Hunde im Tierheim gehalten und später wieder freigelassen oder zur Adoption freigegeben.
Gerne darfst du zur Unterstützung des Projekts zusätzliche Hilfsmittel wie Handschuhe, Desinfektionsmittel oder Mundschutz aus deinem Heimatland mitbringen. Bitte beachte, dass du dich in jedem Fall vorab gegen Tollwut impfen lassen musst, wenn du an diesem Programm teilnehmen möchtest!
Das Programm findet von Montag bis Freitag statt, die Wochenenden stehen dir zur freien Verfügung. Folgende Aufgaben können während deiner Teilnahme anfallen:
- Rettung und Behandlung verletzter Straßenhunde
- Begleitung und Unterstützung der behandelnden Tierärzte
- Sterilisation von Hündinnen
- Hilfe bei der Fütterung von streunenden Hunden
- Reinigen der Gehege
- Hunde Gassi führen
- körperliche Pflege der Hunde (Baden, Bürsten etc.)
- du unterstützt die Mitarbeiter des Projekts vor Ort
- du leistest einen wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Zahl der Straßenhunde
- du verbesserst die Lebensbedingungen der vernachlässigten Tiere
- du betreibst Kultur- und Erfahrungsaustausch mit den Einheimischen
- Tollwutimpfung
- ein Herz für Hunde
- Integrationsfähigkeit
- gute Englischkenntnisse
- Volljährigkeit

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Stupas, Tempel & Pagoden
Der Hinduismus und der Buddhismus treffen in Nepal aufeinander – das ist kulturell extrem spannend und man findet daher an vielen Orten Tempel, Pagoden, Stupas und Klöster die mal Buddha, mal einer Hindu-Gottheit gewidmet sind. Beinahe jede Stadt des Landes hat einen einzigartigen Stupa oder einen ganz besonders schönen Tempel und auch in den abgelegenen Bergdörfern des Himalaya ist der religiöse Reichtum des Landes allgegenwärtig. Hier nur drei Beispiele: Der größte buddhistische Stupa (Grabmal, in dem die Überreste bedeutsamer Personen aufbewahrt werden) ist mit einer Höhe von 36 Metern die Bodnath Stupa nordöstlich von Kathmandu. Auf einer Anhöhe im Nordwesten Kathmandus befindet sich Swayambhunath, einer der ältesten buddhistischen Tempel der Welt – dort wurde schon vor über 2.000 Jahren gebetet. Die Tempelanlage wurde 2015 durch das Erbeben zwar beschädigt, inzwischen aber wieder aufgebaut. Nördlich von Bhaktapur, im Ort Changu Narayan, befindet sich der Changu Narayan Tempel – er ist der älteste noch existierende Hindu-Tempel im Kathmandu-Tal und zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Lumbini
Lumbini liegt ganz im Süden Nepals und gilt, der Überlieferung zufolge, als der Geburtsort von Siddhartha Gautama, dem Begründer des Buddhismus. Der Ort ist daher heute eines der wichtigsten Pilgerzentren der Welt und wurde von der UNESCO im Jahr 1997 zum Weltkulturerbe erklärt. Der Geburtsort Siddharthas wird mit einem internationalen Friedenspark, einem großen rechteckigen Grundstück, auf dem nur Orte von religiöser Bedeutung gebaut werden dürfen, geehrt. Das Zentrum bildet das schneeweiße Gebäude, in dem Buddha Siddartha geboren wurde. Es ist ein regelrechter Tempelpark, der in Lumbini entstanden ist, da nahezu jedes Land der Welt, das mit dem Buddhismus zu tun hat, dort einen Tempel errichtet hat – einer davon prachtvoller als der andere. Lumbini befindet sich ca. 8-10 Busstunden von Kathmandu entfernt und ist nur wenige Kilometer von Indien entfernt. Das Areal erstreckt sich über eine Fläche von 2,56 Quadratkilometern und umfasst drei Zonen, die mit Gehwegen und einem Kanal verbunden sind. Autos sind in Lumbini nicht erlaubt, du kannst aber Rikshas oder Fahrräder nutzen, um die verstreut liegenden Sehenswürdigkeiten zu erkunden.

Bhaktapur
Bhaktapur liegt etwa 16 Kilometer östlich von Kathmandu und ist die drittgrößte der ehemaligen Königsstädte im Kathmandu-Tal. Heute ist die Stadt bekannt für ihre gut erhaltene alte Architektur – so stammen einige der Tempelanlagen und Wohnhäuser aus der Zeit der Malla-Dynastie und sind mit faszinierenden Holzschnitzereien verziert. Viele von ihnen haben die Verwüstung des Erdbebens von 2015 überstanden. Aufgrund des architektonischen Erbes wurde die Stadt 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Bhaktapur war Teil einer alten Handelsroute, die Indien mit Tibet verband und zum Aufbau, der Bedeutung und dem Reichtum des Königreichs beitrug. Der Bhaktapur Durbar Square ist zweifellos der wichtigste Ort in Bhaktapur. Nimm dir genügend Zeit, um die Geschichte und die schönen Details rund um diesen historischen Platz kennenzulernen. Bhaktapur ist auch berühmt für sein Töpferhandwerk. Das Betreten des Pottery Square ist wie das Betreten eines „Open-Air-Künstlerateliers“: Du kannst brennende Öfen, das Formen des Tons und Künstler sehen, wie sie ihre Töpferwaren herstellen.
Vor Ort
Eindrücke
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