
Unterrichtsprojekt für Kinder mit besonderen Anforderungen
Dieses Unterrichtsprojekt wurde entwickelt, um die Arbeit von Förderschulen für Kinder mit besonderen Anforderungen in Kathmandu zu unterstützen. Wenn du bereits eine Qualifikation in der Arbeit mit dieser Zielgruppe besitzt, Geduld mitbringst und die Kinder in ihren Fähigkeiten und ihrem Können bestmöglich fördern möchtest, dann könnte dies das richtige Projekt für dein Engagement als Freiwillige:r sein.
Du betreust und unterrichtest Kinder verschiedener Altersstufen und mit unterschiedlichen Voraussetzungen. Die Kinder haben körperliche und/oder geistige Einschränkungen, wie etwa Autismus oder andere hirnorganisch bedingte Entwicklungsverzögerungen. Die Art des Unterrichts orientiert sich am Entwicklungsstand der einzelnen Schülerinnen und Schüler und natürlich auch an deinen eigenen Vorkenntnissen. Gerne darfst du eigene Methoden anwenden und Unterrichtsmaterialien von zuhause mitbringen – insbesondere Bilderbücher und Audiomaterial wie Musikaufnahmen sind bei den Kindern sehr beliebt.
Die Kinder werden für deine Aufmerksamkeit und Zuwendung sehr dankbar sein, und gleichzeitig entlastest du mit deiner Unterstützung die Lehrerinnen und Lehrer vor Ort bei ihrer täglichen Arbeit. Trotz aller kulturellen Unterschiede und sprachlicher Barrieren kannst du als Freiwillige:r viel Licht in das Leben dieser Kinder bringen und dazu beitragen, ihnen einen Weg in ein weitgehend selbstbestimmtes Leben zu ebnen.
Der Unterricht findet von Montag bis Freitag von 10 bis 15 Uhr statt. Die Wochenenden stehen dir zur freien Verfügung. Du wirst je nach deinen Fähigkeiten und Vorkenntnissen in verschiedene Klassen eingeteilt. Zu deinen Aufgaben gehören das Erstellen von Unterrichtsplänen, die Teilnahme an verschiedenen Aktivitäten mit den Kindern, die Beratung und Unterstützung von Lehrern in Bezug auf die Unterrichtsmethoden sowie die Kooperation mit den Eltern hinsichtlich einer angemessenen Förderung ihrer Kinder.
- Unterstützung der Lehrerinnen und Lehrer vor Ort
- Schaffung neuer Bildungschancen für Kinder mit besonderen Anforderungen
- Vermittlung neuer Unterrichtsmethoden und -inhalte
- Kultur- und Erfahrungsaustausch mit den Einheimischen
- Qualifikation für die Arbeit mit behinderten Kindern
- Integrationsfähigkeit
- Geduld
- gute Englischkenntnisse
- Volljährigkeit (Höchstalter 65 Jahre)

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Stupas, Tempel & Pagoden
Der Hinduismus und der Buddhismus treffen in Nepal aufeinander – das ist kulturell extrem spannend und man findet daher an vielen Orten Tempel, Pagoden, Stupas und Klöster die mal Buddha, mal einer Hindu-Gottheit gewidmet sind. Beinahe jede Stadt des Landes hat einen einzigartigen Stupa oder einen ganz besonders schönen Tempel und auch in den abgelegenen Bergdörfern des Himalaya ist der religiöse Reichtum des Landes allgegenwärtig. Hier nur drei Beispiele: Der größte buddhistische Stupa (Grabmal, in dem die Überreste bedeutsamer Personen aufbewahrt werden) ist mit einer Höhe von 36 Metern die Bodnath Stupa nordöstlich von Kathmandu. Auf einer Anhöhe im Nordwesten Kathmandus befindet sich Swayambhunath, einer der ältesten buddhistischen Tempel der Welt – dort wurde schon vor über 2.000 Jahren gebetet. Die Tempelanlage wurde 2015 durch das Erbeben zwar beschädigt, inzwischen aber wieder aufgebaut. Nördlich von Bhaktapur, im Ort Changu Narayan, befindet sich der Changu Narayan Tempel – er ist der älteste noch existierende Hindu-Tempel im Kathmandu-Tal und zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Lumbini
Lumbini liegt ganz im Süden Nepals und gilt, der Überlieferung zufolge, als der Geburtsort von Siddhartha Gautama, dem Begründer des Buddhismus. Der Ort ist daher heute eines der wichtigsten Pilgerzentren der Welt und wurde von der UNESCO im Jahr 1997 zum Weltkulturerbe erklärt. Der Geburtsort Siddharthas wird mit einem internationalen Friedenspark, einem großen rechteckigen Grundstück, auf dem nur Orte von religiöser Bedeutung gebaut werden dürfen, geehrt. Das Zentrum bildet das schneeweiße Gebäude, in dem Buddha Siddartha geboren wurde. Es ist ein regelrechter Tempelpark, der in Lumbini entstanden ist, da nahezu jedes Land der Welt, das mit dem Buddhismus zu tun hat, dort einen Tempel errichtet hat – einer davon prachtvoller als der andere. Lumbini befindet sich ca. 8-10 Busstunden von Kathmandu entfernt und ist nur wenige Kilometer von Indien entfernt. Das Areal erstreckt sich über eine Fläche von 2,56 Quadratkilometern und umfasst drei Zonen, die mit Gehwegen und einem Kanal verbunden sind. Autos sind in Lumbini nicht erlaubt, du kannst aber Rikshas oder Fahrräder nutzen, um die verstreut liegenden Sehenswürdigkeiten zu erkunden.

Bhaktapur
Bhaktapur liegt etwa 16 Kilometer östlich von Kathmandu und ist die drittgrößte der ehemaligen Königsstädte im Kathmandu-Tal. Heute ist die Stadt bekannt für ihre gut erhaltene alte Architektur – so stammen einige der Tempelanlagen und Wohnhäuser aus der Zeit der Malla-Dynastie und sind mit faszinierenden Holzschnitzereien verziert. Viele von ihnen haben die Verwüstung des Erdbebens von 2015 überstanden. Aufgrund des architektonischen Erbes wurde die Stadt 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Bhaktapur war Teil einer alten Handelsroute, die Indien mit Tibet verband und zum Aufbau, der Bedeutung und dem Reichtum des Königreichs beitrug. Der Bhaktapur Durbar Square ist zweifellos der wichtigste Ort in Bhaktapur. Nimm dir genügend Zeit, um die Geschichte und die schönen Details rund um diesen historischen Platz kennenzulernen. Bhaktapur ist auch berühmt für sein Töpferhandwerk. Das Betreten des Pottery Square ist wie das Betreten eines „Open-Air-Künstlerateliers“: Du kannst brennende Öfen, das Formen des Tons und Künstler sehen, wie sie ihre Töpferwaren herstellen.
Vor Ort
Eindrücke
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