
Everest Wandertour
Wenn du von einer Trekkingreise im Himalaya träumst, die Abenteuer, Kultur und soziales Engagement miteinander verbindet, dann ist der Everest Base Camp Trek genau das Richtige für dich. Während dieser vierwöchigen Reise tauchst du zunächst in die Kultur Nepals ein, bevor du dich auf den Weg zum berühmten Everest Base Camp machst. Du wanderst durch traditionelle Sherpa-Dörfer, über spektakuläre Hängebrücken und entlang beeindruckender Gletscherlandschaften bis an den Fuß des höchsten Berges der Welt. Nach dem Trek hast du die Möglichkeit, dich in einem sozialen Projekt zu engagieren und Nepal noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive kennenzulernen.
Das Programm verbindet die beeindruckende Natur des Himalayas mit authentischen kulturellen Erlebnissen und schafft so eine intensive Reiseerfahrung, die weit über eine klassische Trekkingtour hinausgeht.
In deiner ersten Woche tauchst du Schritt für Schritt in das Leben Nepals ein. Du lernst erste Wörter und Redewendungen auf Nepali, beschäftigst dich mit kulturellen Besonderheiten und erfährst, worauf es im Alltag vor Ort ankommt. Bei Besuchen bedeutender Tempel und religiöser Stätten erhältst du spannende Einblicke in die hinduistischen und buddhistischen Traditionen des Landes. Yoga, Meditation und ein nepalesischer Kochkurs sorgen zusätzlich dafür, dass du die Kultur nicht nur beobachtest, sondern aktiv erlebst. Ein Ausflug in die Berge rund um Kathmandu bietet dir bereits erste Ausblicke auf die beeindruckende Landschaft des Himalayas und stimmt dich auf das bevorstehende Trekking-Abenteuer ein.
Nun beginnt das eigentliche Abenteuer. Nach einem spektakulären Flug nach Lukla startest du deine Wanderung durch die Khumbu-Region. Die Route führt dich durch dichte Wälder, über berühmte Hängebrücken und entlang rauschender Flüsse bis nach Namche Bazaar, dem lebendigen Zentrum der Sherpa-Kultur. Während du langsam an Höhe gewinnst, eröffnen sich immer beeindruckendere Ausblicke auf die schneebedeckten Gipfel des Himalayas. Du besuchst das berühmte Kloster von Tengboche, wanderst durch traditionelle Sherpa-Dörfer und erreichst schließlich die hochalpine Landschaft rund um Lobuche und Gorakshep. Unterwegs erlebst du die einzigartige Gastfreundschaft der Bergbewohner und die besondere Atmosphäre einer der spektakulärsten Trekkingregionen der Welt.
Zu Beginn der dritten Woche erreichst du den Höhepunkt deiner Reise. Von Gorakshep aus wanderst du zum berühmten Aussichtspunkt Kala Patthar auf 5.550 Metern Höhe. Von hier aus bietet sich dir ein unvergesslicher Blick auf den Mount Everest und die umliegenden Achttausender. Die gewaltige Kulisse aus Gletschern, Eis und schroffen Gipfeln macht diesen Moment zu einem echten Höhepunkt jeder Nepalreise. Anschließend beginnt der Rückweg durch die Berge. Du wanderst erneut durch die faszinierende Landschaft des Khumbu-Tals, passierst bekannte Orte wie Dingboche, Tengboche und Namche Bazaar und kehrst schließlich nach Lukla zurück. Nach dem Rückflug nach Kathmandu bleibt Zeit, die Erlebnisse der vergangenen Tage Revue passieren zu lassen und die Hauptstadt auf eigene Faust zu erkunden.
In der letzten Woche deiner Reise hast du die Möglichkeit, der nepalesischen Gemeinschaft etwas zurückzugeben. Du kannst selbst entscheiden, ob du an einer lokalen Schule unterrichtest, einen Kindergarten unterstützt oder in einem Projekt für gerettete Hunde mithilfst. Dabei arbeitest du eng mit den Menschen vor Ort zusammen und erhältst authentische Einblicke in den Alltag Nepals. Nach den körperlichen Herausforderungen des Trekkings bildet diese Woche einen sinnvollen und bereichernden Abschluss deiner Reise. Du kehrst nicht nur mit beeindruckenden Erinnerungen an den Himalaya zurück, sondern auch mit dem Gefühl, einen positiven Beitrag geleistet zu haben.
- gute körperliche Fitness
- Integrationsfähigkeit
- ausreichende Englischkenntnisse
- Volljährigkeit
Bitte mitbringen:
- Wanderschuhe
- warme Kleidung inkl. Regenjacke und Handschuhen
- Schlafsack
- Wasserflasche
- Rucksack mit Regenschutz

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Sehenswürdigkeiten in Nepal
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Stupas, Tempel & Pagoden
Der Hinduismus und der Buddhismus treffen in Nepal aufeinander – das ist kulturell extrem spannend und man findet daher an vielen Orten Tempel, Pagoden, Stupas und Klöster die mal Buddha, mal einer Hindu-Gottheit gewidmet sind. Beinahe jede Stadt des Landes hat einen einzigartigen Stupa oder einen ganz besonders schönen Tempel und auch in den abgelegenen Bergdörfern des Himalaya ist der religiöse Reichtum des Landes allgegenwärtig. Hier nur drei Beispiele: Der größte buddhistische Stupa (Grabmal, in dem die Überreste bedeutsamer Personen aufbewahrt werden) ist mit einer Höhe von 36 Metern die Bodnath Stupa nordöstlich von Kathmandu. Auf einer Anhöhe im Nordwesten Kathmandus befindet sich Swayambhunath, einer der ältesten buddhistischen Tempel der Welt – dort wurde schon vor über 2.000 Jahren gebetet. Die Tempelanlage wurde 2015 durch das Erbeben zwar beschädigt, inzwischen aber wieder aufgebaut. Nördlich von Bhaktapur, im Ort Changu Narayan, befindet sich der Changu Narayan Tempel – er ist der älteste noch existierende Hindu-Tempel im Kathmandu-Tal und zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Lumbini
Lumbini liegt ganz im Süden Nepals und gilt, der Überlieferung zufolge, als der Geburtsort von Siddhartha Gautama, dem Begründer des Buddhismus. Der Ort ist daher heute eines der wichtigsten Pilgerzentren der Welt und wurde von der UNESCO im Jahr 1997 zum Weltkulturerbe erklärt. Der Geburtsort Siddharthas wird mit einem internationalen Friedenspark, einem großen rechteckigen Grundstück, auf dem nur Orte von religiöser Bedeutung gebaut werden dürfen, geehrt. Das Zentrum bildet das schneeweiße Gebäude, in dem Buddha Siddartha geboren wurde. Es ist ein regelrechter Tempelpark, der in Lumbini entstanden ist, da nahezu jedes Land der Welt, das mit dem Buddhismus zu tun hat, dort einen Tempel errichtet hat – einer davon prachtvoller als der andere. Lumbini befindet sich ca. 8-10 Busstunden von Kathmandu entfernt und ist nur wenige Kilometer von Indien entfernt. Das Areal erstreckt sich über eine Fläche von 2,56 Quadratkilometern und umfasst drei Zonen, die mit Gehwegen und einem Kanal verbunden sind. Autos sind in Lumbini nicht erlaubt, du kannst aber Rikshas oder Fahrräder nutzen, um die verstreut liegenden Sehenswürdigkeiten zu erkunden.

Bhaktapur
Bhaktapur liegt etwa 16 Kilometer östlich von Kathmandu und ist die drittgrößte der ehemaligen Königsstädte im Kathmandu-Tal. Heute ist die Stadt bekannt für ihre gut erhaltene alte Architektur – so stammen einige der Tempelanlagen und Wohnhäuser aus der Zeit der Malla-Dynastie und sind mit faszinierenden Holzschnitzereien verziert. Viele von ihnen haben die Verwüstung des Erdbebens von 2015 überstanden. Aufgrund des architektonischen Erbes wurde die Stadt 1979 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Bhaktapur war Teil einer alten Handelsroute, die Indien mit Tibet verband und zum Aufbau, der Bedeutung und dem Reichtum des Königreichs beitrug. Der Bhaktapur Durbar Square ist zweifellos der wichtigste Ort in Bhaktapur. Nimm dir genügend Zeit, um die Geschichte und die schönen Details rund um diesen historischen Platz kennenzulernen. Bhaktapur ist auch berühmt für sein Töpferhandwerk. Das Betreten des Pottery Square ist wie das Betreten eines „Open-Air-Künstlerateliers“: Du kannst brennende Öfen, das Formen des Tons und Künstler sehen, wie sie ihre Töpferwaren herstellen.
Vor Ort
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