
Hilfe zur Selbsthilfe
Diese einzigartige Schule, an der Sie in diesem Projekt in Südafrika als Freiwillige(r) arbeiten können, besteht schon seit 1970 und ist die älteste von fünf derartigen Einrichtungen in Südafrika. Ziel ist es, autistische Kinder und Jugendliche zu fördern und ihnen dabei zu helfen, mit den Anforderungen des alltäglichen Lebens umzugehen. Ohne die Hilfe von Freiwilligen, könnten hier viele Kinder nicht die notwendige Förderung erhalten.
Das südafrikanische Erziehungsministerium ist sich der besonderen Anforderungen an dieser Stelle bewusst und teilt deswegen dieser Art Schulen im Verhältnis zur Schülerzahl eine höhere Anzahl an Lehrern/Lehrerinnen zu.
Hier können Sie Ihre Kreativität und Ihr Mitgefühl einsetzen, um mit Kindern, die, jedes auf seine eigene Weise, häufig sehr begabt sind, aber den Herausforderungen des alltäglichen Lebens zuweilen nicht gewachsen sind, zu kommunizieren. Während des Schulunterrichts assistieren die Freiwilligen im Klassenraum, machen Ausflüge mit den Kindern, helfen bei Tanz- oder Karatekursen. Am Nachmittag besteht die Möglichkeit mit den Kindern „einfache Dinge“ wie Anziehen, Körperpflege, Tee kochen, Rad fahren, oder Basiswissen im Straßenverkehr zu üben. Die Schule, die 1970 gegründet wurde und etwa 90 Kinder aufnehmen kann, ist die Älteste von nur 5 Schulen dieser Art in Südafrika. Sie verfügt über ein wunderschönes Grundstück und ist sehr gut ausgestattet, um autistischen Kindern (unter 18) die besten Möglichkeiten zu bieten.
Als Freiwillige(r) umfassen Ihre Pflichten beispielweise die Unterstützung der Lehrkräfte im Klassenraum, oder die Kinder anzuspornen, kreative Angebote anzunehmen, wie auch intensive Sitzungen mit einzelnen Schülern/Schülerinnen. Einige hilfreiche Voraussetzungen zur Teilnahme an diesem Projekt sind Kreativität, Geduld, Liebe für Kinder und dass Sie vielleicht schon einmal mit autistischen Kindern/Jugendlichen zu tun hatten, bzw. sich mit dieser Thematik auseinandergesetzt haben. Es ist nämlich sehr wichtig zu wissen, wie diese Kinder die Welt wahrnehmen. Wichtigste Voraussetzung in diesem Projekt ist die Liebe zu Kindern und die Fähigkeit mit behinderten Kindern umzugehen - von Vorteil ist es, wenn Sie sich mit dem Thema Autismus bereits beschäftigt haben. Nach dem Schulunterricht wird Ihnen die Aufgabe zugewiesen die Kinder während ihrer Freizeitaktivitäten zu beaufsichtigen. Autistische Kinder müssen ständig und sorgfältig überwacht werden, da sie jederzeit sehr plötzliche und unerwartete Reaktionen/Verhaltensweisen zeigen können. Ebenso könnten Sie administrative Arbeiten übernehmen, wie z.B. fotokopieren von Unterrichtsmaterial, oder auch die vertretungsweise Beantwortung eingehender Telefonate.
Die Schule hat ohne die Hilfe von Freiwilligen nicht die Möglichkeit und die personelle Ausstattung, jedem Kind eine individuelle Förderung zukommen zu lassen. Auch fehlt es an Personal um unterschiedlichste Projekte anbieten zu können - Sie können sich in allen diesen Bereichen einbringen:
Unterstützung der Lehrer /innen im Klassenraum
intensive Förderung der Lese- und Schreibfähigkeit einzelner Schüler/innen
unterschiedliche Aufgaben in den Wohnheimen der Kinder
Hilfe bei administrativen Arbeiten
Assistenz z.B. beim Schwimmen, das im Sommer täglich angeboten wird
Volljährigkeit
Guter Gesundheitszustand (Attest)
Freude an der Arbeit mit Kindern
Integrations- und Teamfähigkeit
Gute Englischkenntnisse
Polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag

Sehenswürdigkeiten in Südafrika
Entdecken Sie die Highlights, die Ihren Aufenthalt unvergesslich machen.

Krüger Nationalpark
Dieser Nationalpark wurde bereits 1898 unter dem Namen „Sabie Game Reserve” vom damaligen Präsidenten Paul Kruger zum Schutz bedrohter Wildtiere eingerichtet. Er ist mit rund 19.500 Quadratkilometern das größte Wildschutzgebiet des Landes und einer der größten Nationalparks auf dem afrikanischen Kontinent. Er umfasst die südafrikanischen Provinzen Mpumalanga und Limpopo und erstreckt sich bis zur Grenze zu Mosambik. Besonders stolz ist der Park auf seine besondere Artenvielfalt. Aufgrund der langgestreckten Form des Krüger Nationalparks gibt es große Unterschiede zwischen dem trockeneren Norden und dem feuchteren Süden betreffend Klima, Vegetation und Tierarten. Der Park ist Habitat für rund 340 Baumarten, 35 Amphibienarten, 50 Fischarten, 500 Vogel- und 150 Säugetierarten. Es sind aber nicht nur die vielen unterschiedlichen Arten, die den Kruger Nationalpark so besonders machen, sondern auch die Anzahl der einzelnen Tiere – so gibt es dort etwa 10.000 Elefanten und einige Tausend Raubkatzen. Der Park ist touristisch gut erschlossen und bietet ein Straßennetz von mehr als 2.000 Kilometern an Wegen.

Drakensberge
In der zerklüfteten Berglandschaft der Drakenberge bei Lesotho sind die höchsten Gipfel im südlichen Afrika zu finden. Die Zulu nennen sie die „Wand der aufgestellten Speere”. Ein Teil davon wurde zum Nationalpark erklärt und ist seit dem Jahr 2000 auf der Welterbe-Liste der UNESCO. Eine weitere Besonderheit der Drakensberge ist eine Vielzahl an Felszeichnungen von Menschen, Tieren, Jagden und Tänzen, welchen von den San, den ersten Bewohnern Südafrikas, angefertigt wurden. Ein Naturwunder in den nördlichen Drakensbergen ist der Blyde River Canyon, der größtenteils aus rotem Sandstein besteht und an einigen Stellen bis zu 800 Meter in die Tiefe führt. Ebenfalls im Norden gelegen ist das „Amphitheater“, eine gewaltige Felswand zwischen dem berühmten „Sentinel” und dem „Eastern Buttress”, die 8 Kilometer lang ist und fast senkrecht 1.000 Meter in die Höhe schießt. Im weniger erschlossenen Südteil der Berglandschaft befinden sich einige Naturschutzgebiete, welche die einzigartige Flora und Fauna der Drakensberge bewahren. Vor allem die zentralen Drakensberge sind für Touristen gut erschlossen – dort befindet sich auch der höchste Gipfel der Drakensberge, der 3.482 Meter hohe Thabana Ntlenyana.

Garden Route
Die Garden Route ist nicht, wie der Name vermuten ließe, eine Ansammlung üppiger Gärten, sondern ein landschaftlich besonders schönes Stück Küste am Indischen Ozean, das in Kapstadt beginnt und entlang der N2 bis nach Port Elizabeth führt. Die gut ausgebaute N2 gehört zu den Traumstraßen der Welt und führt hier vorbei an Steilküsten, Sandstränden, Bergen, Wäldern und Halbwüsten. Die rund 300 Küstenkilometer von Mossel Bay bis zur Mündung des Storm Rivers bezeichnet man als die „klassische Route“, aber es lohnt sich durchaus den ganzen Küstenstreifen entlang zu fahren (750 Kilometer). Überall blühen hier bunte Blumen (Orchideen!), Moose und Baumpilze – nicht ohne Grund trägt die Garden Route ihren Namen. Wegen der mediterranen Temperaturen, der tropischen Regenmengen und der fruchtbaren Böden gedeiht hier so ziemlich alles. Sie können eine solche Fahrt ganz individuell planen und in Ihrem eigenen Rhythmus Pausen einlegen, denn es gibt wirklich viel zu sehen und zu bestaunen. Angefangen von den vielen kleinen Badeorten, den Untertagetouren in den Cango Caves, die zu den schönsten Höhlen der Welt zählen, oder auch im Garden-Route-Nationalpark.
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