Wild Life Projekt
Freiwilligenarbeit

Wild Life Projekt

1.780.– €
2–12 Wochen
montags
bei Port Elizabeth (oder Grahamstwon)
Programmkategorien:Naturschutz, Tierschutz, Umwelt

Sie haben sicher von den verschiedenen Wildreservaten in Afrika gehört? Aber haben Sie sich jemals gefragt, was eigentlich hinter den Kulissen geschieht und wie es wäre in einem solchen Reservat zu leben? Dieses Projekt bietet Ihnen während Ihrer Freiwilligenarbeit in Südafrika die Möglichkeit all das selbst zu erfahren und zu erleben. Durch die Arbeit in einem Reservat, in welchem u.A. auch die "Big-5" leben, haben Sie die Chance, diese beeindruckenden Tiere kennenzulernen.

Die Wildreservate liegen nahe dem Indischen Ozean, haben daher mehr Niederschläge als andere Reservate und aus diesem Grunde auch eine höhere Artenvielfalt. So haben Sie z.B. die Möglichkeit Elefanten in ihrem eigenen Schutzgebiet zu erleben, im Lion Cub Rearing Zentrum bei der Wiedereingliederung von Tieren zu helfen, verschiedenste Arten im Busch zu deuten und zu identifizieren. In den Projekten haben Sie die Möglichkeit sowohl mit wilden und zahmen Tieren, als auch im Bereich Umweltschutz zu arbeiten. Sie werden sich unterschiedlichsten Bereichen, angefangen vom Einfangen von Wildtieren, über die Versorgung von Raubtieren bis hin zum Sammeln bzw. Ernten und Umsetzen von Wildpflanzen einbringen können.

Diese Freiwilligenprogramme bieten Ihnen die Möglichkeit, Teil eines besonders engagierten Natur- und Tierschutzteams zu werden und sich hinter den Kulissen zu bemühen, echte und nachhaltige Veränderungen vorzunehmen, um der sinkenden Population von Fauna und Flora Afrikas entgegenzuwirken, sie zu erhalten und zu retten!

  • Pirschfahrten (Tieridentifikation und -verfolgung)

  • Vorträge über Erhaltung, Management und Wartung im Reservat

  • allgemeine Wartungsarbeiten

  • Vogelbeobachtungsorientierung und -klassifizierung

  • Kanu- und Bootsfahrten

  • Xhosa Kultur

  • Nachhaltige Lebensmittelproduktion

  • Soziale Entwicklung (im Aids-Waisenhaus und in unserem Naturschutzzentrum)

  • Unterstützung der Veterinärarbeit

  • Landmanagement (Brennen, Weidemuster, Straßen, Wasser und Zäune)

  • Veterinärmedizinische Arbeit mit unserem Tierarzt (Darting und Obduktion)

  • Geführte Wanderungen

  • Medizinische Verwendung von Pflanzen

  • Vegetationsbiome

  • Bush Camping und Nachtfahrten

  • Fünf-Sterne-Lodge Erfahrung

  • Fahrzeugreparature

  • Zielschießen

  • Anti-Wilderei-Kontrolle

  • Entwicklung des Handwerkszentrums

  • Strandreinigung

  • Besuch der Born Free Foundation

  • Giraffenidentifikation und Lebensraumüberwachung

  • Raubtierbeobachtung

  • Angeln im Bushmans 'River

  • Geologie und Paläontologie

  • Sternbeobachtung und grundlegende Astronomie

  • Entomologie-Sammlung


  • Volljährigkeit

  • Guter Gesundheitszustand (Attest)

  • Integrations- und Teamfähigkeit

  • Gute Englischkenntnisse

  • Polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag


Sehenswürdigkeiten in Südafrika

Entdecken Sie die Highlights, die Ihren Aufenthalt unvergesslich machen.

Krüger Nationalpark

Krüger Nationalpark

Dieser Nationalpark wurde bereits 1898 unter dem Namen „Sabie Game Reserve” vom damaligen Präsidenten Paul Kruger zum Schutz bedrohter Wildtiere eingerichtet. Er ist mit rund 19.500 Quadratkilometern das größte Wildschutzgebiet des Landes und einer der größten Nationalparks auf dem afrikanischen Kontinent. Er umfasst die südafrikanischen Provinzen Mpumalanga und Limpopo und erstreckt sich bis zur Grenze zu Mosambik. Besonders stolz ist der Park auf seine besondere Artenvielfalt. Aufgrund der langgestreckten Form des Krüger Nationalparks gibt es große Unterschiede zwischen dem trockeneren Norden und dem feuchteren Süden betreffend Klima, Vegetation und Tierarten. Der Park ist Habitat für rund 340 Baumarten, 35 Amphibienarten, 50 Fischarten, 500 Vogel- und 150 Säugetierarten. Es sind aber nicht nur die vielen unterschiedlichen Arten, die den Kruger Nationalpark so besonders machen, sondern auch die Anzahl der einzelnen Tiere – so gibt es dort etwa 10.000 Elefanten und einige Tausend Raubkatzen. Der Park ist touristisch gut erschlossen und bietet ein Straßennetz von mehr als 2.000 Kilometern an Wegen.

Drakensberge

Drakensberge

In der zerklüfteten Berglandschaft der Drakenberge bei Lesotho sind die höchsten Gipfel im südlichen Afrika zu finden. Die Zulu nennen sie die „Wand der aufgestellten Speere”. Ein Teil davon wurde zum Nationalpark erklärt und ist seit dem Jahr 2000 auf der Welterbe-Liste der UNESCO. Eine weitere Besonderheit der Drakensberge ist eine Vielzahl an Felszeichnungen von Menschen, Tieren, Jagden und Tänzen, welchen von den San, den ersten Bewohnern Südafrikas, angefertigt wurden. Ein Naturwunder in den nördlichen Drakensbergen ist der Blyde River Canyon, der größtenteils aus rotem Sandstein besteht und an einigen Stellen bis zu 800 Meter in die Tiefe führt. Ebenfalls im Norden gelegen ist das „Amphitheater“, eine gewaltige Felswand zwischen dem berühmten „Sentinel” und dem „Eastern Buttress”, die 8 Kilometer lang ist und fast senkrecht 1.000 Meter in die Höhe schießt. Im weniger erschlossenen Südteil der Berglandschaft befinden sich einige Naturschutzgebiete, welche die einzigartige Flora und Fauna der Drakensberge bewahren. Vor allem die zentralen Drakensberge sind für Touristen gut erschlossen – dort befindet sich auch der höchste Gipfel der Drakensberge, der 3.482 Meter hohe Thabana Ntlenyana.

Garden Route

Garden Route

Die Garden Route ist nicht, wie der Name vermuten ließe, eine Ansammlung üppiger Gärten, sondern ein landschaftlich besonders schönes Stück Küste am Indischen Ozean, das in Kapstadt beginnt und entlang der N2 bis nach Port Elizabeth führt. Die gut ausgebaute N2 gehört zu den Traumstraßen der Welt und führt hier vorbei an Steilküsten, Sandstränden, Bergen, Wäldern und Halbwüsten. Die rund 300 Küstenkilometer von Mossel Bay bis zur Mündung des Storm Rivers bezeichnet man als die „klassische Route“, aber es lohnt sich durchaus den ganzen Küstenstreifen entlang zu fahren (750 Kilometer). Überall blühen hier bunte Blumen (Orchideen!), Moose und Baumpilze – nicht ohne Grund trägt die Garden Route ihren Namen. Wegen der mediterranen Temperaturen, der tropischen Regenmengen und der fruchtbaren Böden gedeiht hier so ziemlich alles. Sie können eine solche Fahrt ganz individuell planen und in Ihrem eigenen Rhythmus Pausen einlegen, denn es gibt wirklich viel zu sehen und zu bestaunen. Angefangen von den vielen kleinen Badeorten, den Untertagetouren in den Cango Caves, die zu den schönsten Höhlen der Welt zählen, oder auch im Garden-Route-Nationalpark.

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