
Bau- und Renovierungsprojekt Rajasthan
Ein Kindergarten, oder auch eine Schule, ist Lebensraum für Kinder und Jugendliche, die dort einen wesentlichen Teil ihrer Zeit verbringen. Sie sollten ihre Umgebung daher als Ort des Lernens und des Lebens verstehen – ein geeignetes Umfeld wirkt nicht nur auf ihr Wohlbefinden, sondern auch ihre Leistungsfähigkeit.
„Eine Schule sollte aussehen wie der Garten des Lebens“ – unter diesem Motto sind Sie gefordert als Freiwillige(r) initiativ zu werden und dabei zu helfen, Einrichtungen unter kinderfreundlichen Aspekten attraktiver zu machen!
Unser Bau- und Renovierungsprojekt unterstützt die Instandhaltungsarbeiten an der Schule für hörgeschädigte Kinder in Udaipur. Es geht vorrangig um die Renovierung der Gebäude an sich, aber auch um die Herstellung neuer Gegenstände für die Inneneinrichtung und künstlerische Gestaltung der Räumlichkeiten. Wenn Sie keine Probleme haben, sich die Hände schmutzig zu machen und sich kreativ betätigen und auch Ihre eigenen Ideen und Vorstellungen einbringen möchten, so könnte die Teilnahme an diesem Projekt das Richtige für Sie sein.
Je nach Bedarf wird die Arbeit des Projekts auch auf andere Einrichtungen der örtlichen Gemeinschaft ausgeweitet. So benötigen nicht nur die Schulen dringend Renovierungs- und Instandhaltungsarbeiten, sondern auch weitere Gebäude in der näheren Umgebung.
Folgende Aufgaben können während Ihrer Teilnahme anfallen:
Hilfe bei der Renovierung von Gebäuden (Ausbesserungen, Neubau, Streichen etc.)
Neubau und Renovierung von Spielplätzen
Herstellung von Inneneinrichtung wie Tische und Stühle
Anlegen eines Schulgartens
Neuerrichtung von Wegen
Errichtung sanitärer Anlagen
Das Projekt findet von Montag bis Freitag statt, die Wochenenden stehen Ihnen zur freien Verfügung. Zu Beginn Ihrer Teilnahme findet ein Treffen mit Ihrem Programmkoordinator vor Ort statt, in welchem besprochen wird, welche Arbeiten während Ihrer Tätigkeit anfallen werden und in welchem Zeitrahmen diese erledigt werden sollten. Der Tag beinhaltet selbstverständlich Pausen und neben Ihrer Arbeit werden Sie noch genügend Zeit haben, Ihre Freizeit zu genießen.
Minderjährige benötigen eine Einverständniserklärung ihrer Sorgeberechtigten
Guter Gesundheitszustand (Attest)
Integrationsfähigkeit
Bereitschaft und Fähigkeit zu körperlich anstrengender Arbeit
Gute Englischkenntnisse
Polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag

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Jim Corbett Nationalpark
Dieser Nationalpark liegt im Bundesstaat Uttarakhand am Fuße des Himalayas. Er wurde bereits 1936 gegründet und ist das älteste Natur- & Wildschutzgebiet in Asien. Das Gelände umfasst heute eine Fläche von 520 Quadratkilometern. Zusammen mit dem angrenzenden Sonanadi-Schutzgebiet (fast 300 Quadratkilometer) bildet der Park das größte Tiger-Reservat des Landes. Der größte Teil des Parks ist Waldgebiet (Salzwälder) – der Rest ist von Grasflächen, sowie kleinen und großen Flussläufen durchzogen. Während einer Safari kann man neben Tigern auch Leoparden und wilde Elefanten entdecken. Zu den mehr als 50 Säugetierarten im Nationalpark gehören unter anderem auch der Rotfuchs, Rothund, Lippenbär, Kragenbär, Buntmarder, Fleckenmusang, indischer Mungo, Bengalkatze, Muntjak, Wildschwein, Axishirsch. In den Gewässern leben mindestens 30 Reptilienarten und auch Vogelliebhaber kommen auf ihre Kosten, denn es lassen sich im Park mehr als 580 Vogelarten beobachten.

Ellora und Ajanta Höhlen
Die Ellora-Höhlen liegen ca. 30 Kilometer nordwestlich von Aurangabad im Bundesstaat Maharastra - seit dem Jahr 1983 zählt der Komplex aus 34 buddhistischen, hinduistischen und jainistischen Höhlentempeln zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie entstanden zwischen dem 5. und 11. Jahrhundert. Man geht davon aus, dass an den Felswänden einst Einsiedler oder kleine Gruppen von Mönchen Schutz vor dem Monsun und auch vor wilden Tieren und Räubern suchten. Im Laufe der Zeit zogen sich immer mehr Mönche in die Höhlen zurück, Pilger brachten ihnen Gaben und die aus dem Fels gemeißelten Höhlen wurden immer schöner und reicher mit Malereien und Skulpturen geschmückt. Der Komplex gehört zu den bemerkenswertesten Monumenten indischer Architektur. Etwa zwei Stunden Fahrtzeit entfernt liegen die 29 Höhlen von Ajanta, die bereits zwischen dem 2. Jahrhundert vor Christus und dem 6. Jahrhundert nach Christus in den Felsen gehauen wurden. Diese Siedlung wurde bereits im 6./7. Jahrhundert wieder aufgegeben. Beide Höhlenkomplexe gehören zu den UNESCO Weltkulturerbestätten.

Jaisalmar
Jaisalmar ist eine uralte Oasenstadt inmitten der Wüste Thar, nahe der Grenze zu Pakistan. Sie wird aufgrund ihrer goldgelben Sandsteinhäuser auch „Goldene Stadt“ genannt. Gegründet wurde die Stadt 1156 und sie war lange ein Knotenpunkt der Kamelkaravanen zwischen Indien und Zentralasien. Viele Reisende unternehmen von Jaisalmar aus Wüstensafaris. Das Jaisalmar Fort, gelegen auf einem Hügel über der Stadt, gehört zu den größten Festungen der Welt. Inmitten der engen Gassen des Forts befinden sich fünf wunderschöne Jain Tempel, die zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert erbaut wurden. Von außen recht unscheinbar empfängt den Besucher im Inneren ein Gesamtkunstwerk aus filigranen Holzschnitzereien. In der Altstadt Jaisalmars gibt es etliche Havelis – das sind prunkvolle Villen mit kunstvoll verzierten Fassaden, die den reichen Kaufmannsfamilien gehörten. Einige davon wurden zu Museen umgebaut und können von innen besichtigt werden.
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