Tierschutzprojekt
Freiwilligenarbeit

Tierschutzprojekt

500.– €
2–12 Wochen
sonntags
Saligao (Goa)
Programmkategorien:Tierschutz

Schnell wachsende Städte und Gemeinden haben auch in Indien zur Folge, dass Wildtiere ihre natürlichen Habitate verlassen müssen, um zu überleben. Viele dieser Tiere riskieren es so gefangen zu werden, sie finden nicht ausreichend Futter oder werden auf Straßen verletzt. Auch bewegen sich in Goa bewegen sich viele Tiere frei auf der Straße, unter anderem Kühe, Ziegen, Katzen und Hunde.

Sie lieben Tiere und möchten Ihren Teil dazu beitragen, die Lebensumstände für herrenlose Tiere in Indien zu verbessern? Dann sind Sie herzlich eingeladen, sich in unserem Tierschutzprojekt vor Ort zu engagieren. In Goa bewegen sich jede Menge Tiere frei auf der Straße, unter anderem Kühe, Ziegen, Katzen und Hunde. Nicht selten werden diese Tiere in Verkehrsunfälle verwickelt und bleiben verletzt zurück, oder sind außerhalb der touristischen Hauptsaison vergeblich auf der Suche nach ausreichend Nahrung. Verletzte und kranke Tiere werden von unserem Tierschutzprojekt aufgenommen und gepflegt, hungernde Tiere werden regelmäßig mit Futter versorgt. Auch das Impfen und Kastrieren freilaufender Hunde und Katzen spielt eine große Rolle, um der raschen Vermehrung und den damit einhergehenden schlechten Lebensbedingungen für die Tiere entgegenzuwirken. Für die Tiere in der Rettungsstation werden, wenn möglich, Pflegestellen gefunden, damit sie nach ihrer Rehabilitation nicht wieder auf der Straße leben müssen. Ihre Tätigkeit wird hauptsächlich darin bestehen, die örtliche Tierrettungsstation in ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen, verletzte Tiere aufzunehmen, zu versorgen und zu pflegen und die Tiere regelmäßig zum Tierarzt zu begleiten. Insbesondere junge Tiere, die sich noch nicht allein versorgen können, sind auf Ihre Hilfe angewiesen, bis sie auf eigenen Beinen stehen und in die Freiheit entlassen werden können.

Folgende Aufgaben können während Ihrer Teilnahme anfallen :

  • Regelmäßiges Füttern der Tiere

  • Säuberung der Tiere und Befreiung von Ungeziefer

  • Notfallmäßige Versorgung und Weiterbehandlung von Verletzungen

  • Reinigung und Instandhaltung der Gehege

  • Liebevolle Zuwendung und Erziehung der Tiere

  • Füttern der Straßenhunde (von Mai bis Oktober)

  • Dokumentation und Planung der einzelnen Tätigkeiten

Das Programm findet von Montag bis Freitag statt, die Wochenenden stehen Ihnen zur freien Verfügung.

Das Programm beginnt vormittags nach dem Frühstück, gefolgt von einer Mittagspause. Anschließend haben Sie die Möglichkeit, Ihre Arbeit bis 16.30 Uhr im Tierschutzprojekt fortzusetzen oder sich in unserem Unterrichtsprojekt für die Kinder in den Slums zu engagieren. Alternativ können Sie nachmittags Ihre freie Zeit genießen. Bitte klären Sie während der Einführungswoche mit Ihrem Programmkoordinator, welche dieser Optionen Sie gerne in Anspruch nehmen möchten und welches Projekt während Ihrer Teilnahme nachmittags freie Kapazitäten hat.

Bitte denken Sie daran, fürIhre Teilnahme ausreichend Sonnenschutz sowie bequeme Kleidung und Schuhe, in denen sie ohne Probleme längere Zeit stehen und laufen können, mitzubringen. Achten Sie bitte außerdem darauf, dass Ihr Impfstatus vor Beginn der Teilnahme durch einen erfahrenen Reisemediziner überprüft und gegebenenfalls aufgefrischt wurde. Für die Arbeit im Tierschutzprojekt wird eine Tollwutimpfung dringend empfohlen!

  • Minderjährige benötigen eine Einverständniserklärung ihrer Sorgeberechtigten

  • Guter Gesundheitszustand (Attest)

  • Integrationsfähigkeit

  • Spaß an der Arbeit mit Tieren

  • Gute Englischkenntnisse

  • Polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag


Sehenswürdigkeiten in Indien

Entdecken Sie die Highlights, die Ihren Aufenthalt unvergesslich machen.

Jim Corbett Nationalpark

Jim Corbett Nationalpark

Dieser Nationalpark liegt im Bundesstaat Uttarakhand am Fuße des Himalayas. Er wurde bereits 1936 gegründet und ist das älteste Natur- & Wildschutzgebiet in Asien. Das Gelände umfasst heute eine Fläche von 520 Quadratkilometern. Zusammen mit dem angrenzenden Sonanadi-Schutzgebiet (fast 300 Quadratkilometer) bildet der Park das größte Tiger-Reservat des Landes. Der größte Teil des Parks ist Waldgebiet (Salzwälder) – der Rest ist von Grasflächen, sowie kleinen und großen Flussläufen durchzogen. Während einer Safari kann man neben Tigern auch Leoparden und wilde Elefanten entdecken. Zu den mehr als 50 Säugetierarten im Nationalpark gehören unter anderem auch der Rotfuchs, Rothund, Lippenbär, Kragenbär, Buntmarder, Fleckenmusang, indischer Mungo, Bengalkatze, Muntjak, Wildschwein, Axishirsch. In den Gewässern leben mindestens 30 Reptilienarten und auch Vogelliebhaber kommen auf ihre Kosten, denn es lassen sich im Park mehr als 580 Vogelarten beobachten.

Ellora und Ajanta Höhlen

Ellora und Ajanta Höhlen

Die Ellora-Höhlen liegen ca. 30 Kilometer nordwestlich von Aurangabad im Bundesstaat Maharastra - seit dem Jahr 1983 zählt der Komplex aus 34 buddhistischen, hinduistischen und jainistischen Höhlentempeln zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie entstanden zwischen dem 5. und 11. Jahrhundert. Man geht davon aus, dass an den Felswänden einst Einsiedler oder kleine Gruppen von Mönchen Schutz vor dem Monsun und auch vor wilden Tieren und Räubern suchten. Im Laufe der Zeit zogen sich immer mehr Mönche in die Höhlen zurück, Pilger brachten ihnen Gaben und die aus dem Fels gemeißelten Höhlen wurden immer schöner und reicher mit Malereien und Skulpturen geschmückt. Der Komplex gehört zu den bemerkenswertesten Monumenten indischer Architektur. Etwa zwei Stunden Fahrtzeit entfernt liegen die 29 Höhlen von Ajanta, die bereits zwischen dem 2. Jahrhundert vor Christus und dem 6. Jahrhundert nach Christus in den Felsen gehauen wurden. Diese Siedlung wurde bereits im 6./7. Jahrhundert wieder aufgegeben. Beide Höhlenkomplexe gehören zu den UNESCO Weltkulturerbestätten.

Jaisalmar

Jaisalmar

Jaisalmar ist eine uralte Oasenstadt inmitten der Wüste Thar, nahe der Grenze zu Pakistan. Sie wird aufgrund ihrer goldgelben Sandsteinhäuser auch „Goldene Stadt“ genannt. Gegründet wurde die Stadt 1156 und sie war lange ein Knotenpunkt der Kamelkaravanen zwischen Indien und Zentralasien. Viele Reisende unternehmen von Jaisalmar aus Wüstensafaris. Das Jaisalmar Fort, gelegen auf einem Hügel über der Stadt, gehört zu den größten Festungen der Welt. Inmitten der engen Gassen des Forts befinden sich fünf wunderschöne Jain Tempel, die zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert erbaut wurden. Von außen recht unscheinbar empfängt den Besucher im Inneren ein Gesamtkunstwerk aus filigranen Holzschnitzereien. In der Altstadt Jaisalmars gibt es etliche Havelis – das sind prunkvolle Villen mit kunstvoll verzierten Fassaden, die den reichen Kaufmannsfamilien gehörten. Einige davon wurden zu Museen umgebaut und können von innen besichtigt werden.

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