
Frauenhaus
Das Frauenhaus ist ein wichtiger Bestandteil unserer Gemeindeprojekte in Goa. Es werden dort 10 Mädchen und 20 Frauen zwischen 4 und 30 Jahren aus unterschiedlichen Notlagen heraus aufgenommen und es wird ihnen zunächst einmal Schutz und Sicherheit geboten. Ziel ist es, die Frauen und Mädchen ein selbstbestimmtes Leben zurückzubegleiten.
Die Frauen und Kinder benötigen Zeit und Zuwendung, um sich zu stabilisieren und neues Selbstvertrauen fassen zu können. Ein Großteil hat in der Vergangenheit schlimme Dinge erlebt und ist entsprechend traumatisiert. Ausführliche Gespräche mit den Frauen, das Schaffen eines Freizeitangebots für Groß und Klein, sowie das Unterrichten von Englisch, Kunsthandwerk und weiteren alltagspraktischen Dingen, stehen im Mittelpunkt dieses Projekts.
Auf lange Sicht sollen die Frauen die Möglichkeit einer Berufsausbildung erhalten, um später auf eigenen Beinen stehen zu können. Die Basis der Arbeit im Frauenhaus ist die grundlegende Wertschätzung, einschließlich der Akzeptanz von kulturellen und individuellen Werten, einer jeden Frau und eines jeden Kindes. Geduld und Empathie sind daher wichtige Eigenschaften, die Sie als Freiwillige(r) für Freiwilligenarbeit in Indien in diesem Projekt mitbringen sollten.
Unterstützung der Frauen und Mädchen
Organisation von Freizeitangeboten
Assistenz beim Unterricht in den Bereichen Kunsthandwerk und Englisch
Das Programm findet von Montag bis Freitag für 2-3 Stunden am Vormittag statt. Die Wochenenden stehen Ihnen zur freien Verfügung. Nachmittags können Sie entweder Ihre freie Zeit genießen oder sich in unserem Unterrichtsprojekt für Kinder aus den Slums engagieren. Sollten Sie sich dafür entscheiden, steht Ihnen eine zweistündige Mittagspause zur Verfügung, bevor Sie die Zeit von 14:00 bis 17:00 Uhr mit den Kindern verbringen.
Minderjährige benötigen eine Einverständniserklärung ihrer Sorgeberechtigten
Guter Gesundheitszustand (Attest)
Integrationsfähigkeit
Geduld & Empathie für die Menschen vor Ort
Gute Englischkenntnisse
Polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag

Sehenswürdigkeiten in Indien
Entdecken Sie die Highlights, die Ihren Aufenthalt unvergesslich machen.

Jim Corbett Nationalpark
Dieser Nationalpark liegt im Bundesstaat Uttarakhand am Fuße des Himalayas. Er wurde bereits 1936 gegründet und ist das älteste Natur- & Wildschutzgebiet in Asien. Das Gelände umfasst heute eine Fläche von 520 Quadratkilometern. Zusammen mit dem angrenzenden Sonanadi-Schutzgebiet (fast 300 Quadratkilometer) bildet der Park das größte Tiger-Reservat des Landes. Der größte Teil des Parks ist Waldgebiet (Salzwälder) – der Rest ist von Grasflächen, sowie kleinen und großen Flussläufen durchzogen. Während einer Safari kann man neben Tigern auch Leoparden und wilde Elefanten entdecken. Zu den mehr als 50 Säugetierarten im Nationalpark gehören unter anderem auch der Rotfuchs, Rothund, Lippenbär, Kragenbär, Buntmarder, Fleckenmusang, indischer Mungo, Bengalkatze, Muntjak, Wildschwein, Axishirsch. In den Gewässern leben mindestens 30 Reptilienarten und auch Vogelliebhaber kommen auf ihre Kosten, denn es lassen sich im Park mehr als 580 Vogelarten beobachten.

Ellora und Ajanta Höhlen
Die Ellora-Höhlen liegen ca. 30 Kilometer nordwestlich von Aurangabad im Bundesstaat Maharastra - seit dem Jahr 1983 zählt der Komplex aus 34 buddhistischen, hinduistischen und jainistischen Höhlentempeln zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie entstanden zwischen dem 5. und 11. Jahrhundert. Man geht davon aus, dass an den Felswänden einst Einsiedler oder kleine Gruppen von Mönchen Schutz vor dem Monsun und auch vor wilden Tieren und Räubern suchten. Im Laufe der Zeit zogen sich immer mehr Mönche in die Höhlen zurück, Pilger brachten ihnen Gaben und die aus dem Fels gemeißelten Höhlen wurden immer schöner und reicher mit Malereien und Skulpturen geschmückt. Der Komplex gehört zu den bemerkenswertesten Monumenten indischer Architektur. Etwa zwei Stunden Fahrtzeit entfernt liegen die 29 Höhlen von Ajanta, die bereits zwischen dem 2. Jahrhundert vor Christus und dem 6. Jahrhundert nach Christus in den Felsen gehauen wurden. Diese Siedlung wurde bereits im 6./7. Jahrhundert wieder aufgegeben. Beide Höhlenkomplexe gehören zu den UNESCO Weltkulturerbestätten.

Jaisalmar
Jaisalmar ist eine uralte Oasenstadt inmitten der Wüste Thar, nahe der Grenze zu Pakistan. Sie wird aufgrund ihrer goldgelben Sandsteinhäuser auch „Goldene Stadt“ genannt. Gegründet wurde die Stadt 1156 und sie war lange ein Knotenpunkt der Kamelkaravanen zwischen Indien und Zentralasien. Viele Reisende unternehmen von Jaisalmar aus Wüstensafaris. Das Jaisalmar Fort, gelegen auf einem Hügel über der Stadt, gehört zu den größten Festungen der Welt. Inmitten der engen Gassen des Forts befinden sich fünf wunderschöne Jain Tempel, die zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert erbaut wurden. Von außen recht unscheinbar empfängt den Besucher im Inneren ein Gesamtkunstwerk aus filigranen Holzschnitzereien. In der Altstadt Jaisalmars gibt es etliche Havelis – das sind prunkvolle Villen mit kunstvoll verzierten Fassaden, die den reichen Kaufmannsfamilien gehörten. Einige davon wurden zu Museen umgebaut und können von innen besichtigt werden.
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