Sportprojekt
Freiwilligenarbeit

Sportprojekt

580.– €
2–12 Wochen
sonntags
Udaipur (Rajasthan)
Programmkategorien:Kinderbetreuung, Pädagogik, Sport, Soziale Arbeit

Im Lehrplan der öffentlichen Schulen ist meist nur eine Stunde Sportunterricht pro Woche vorgesehen. Leider reicht dies bei weitem nicht aus, den Bewegungsdrang der Kinder und Jugendlichen während des Schulalltags angemessen zu befriedigen. Ausreichend Bewegung an der frischen Luft sind für die Schülerinnen und Schüler ein wichtiger Ausgleich zum normalen Unterricht und fördert ihre körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Doch nicht nur ihre Leistungsfähigkeit, sondern auch die Teamfähigkeit der Schülerinnen und Schüler wird durch die zusätzlichen Sporteinheiten gestärkt. Die Förderung der sozialen Interaktion zwischen den Kindern und Jugendlichen stellt einen wichtigen Baustein des Projekts dar. Gemeinsames Sporttreiben schafft ein Bewusstsein für Wettbewerb, Fairness und Gleichstellung. Alle Elemente des Programms finden auf spielerische, aktive und interaktive Weise auf dem Sportplatz statt.

Die Trainingseinheiten bestehen hauptsächlich aus Mannschaftssportarten wie Fußball, Volleyball, Hockey, aber auch Leichtathletik und Gymnastik. Sie können als Freiwillige(r) die Sportart unterrichten, die Sie bevorzugen und in der Sie sich sicher fühlen, aber auch gerne neue Sportarten gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern ausprobieren.

Das Sportcoaching-Projekt findet an zwei Schulen in der Region Udaipur statt. Wenn Sie Freude an verschiedenen Sportarten haben und Ihr Können gerne an die Schülerinnen und Schüler vor Ort weitergeben und sie unterrichten möchten, könnte Freiwilligenarbeit in Indien in diesem Projekt genau das Richtige für Sie sein!

  • Unterstützung des örtlichen Lehrpersonals

  • Förderung von körperlicher und geistiger Gesundheit der Kinder

  • Förderung von Teamgeist und sozialer Interaktion

  • Schaffung zusätzlichen Angeboten im außerschulischen Bereich

Das Projekt findet von Montag bis Freitag statt. Die Wochenenden stehen Ihnen zur freien Verfügung. Im Normalfall finden vormittags 1-2 und nachmittags 2 Trainingseinheiten mit den Schülerinnen und Schülern statt. Der Zeitplan des Programms hängt weitgehend vom Stundenplan der Partnerschule ab. Zu Beginn Ihrer Teilnahme werden Sie von den Projektkoordinatoren vor Ort in die örtlichen Gegebenheiten der Schule eingeführt die zeitlichen Abläufe werden gemeinsam besprochen. Zusätzlich zu den Schulferien gibt es in Indien zahlreiche nationale Feiertage, an denen das Projekt zwar pausiert, die Freiwilligen jedoch an den entsprechenden Feierlichkeiten teilnehmen können.

  • Volljährigkeit

  • Guter Gesundheitszustand (Attest)

  • Integrationsfähigkeit

  • Körperliche Fitness

  • Freude an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

  • Gute Englischkenntnisse

  • Polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag


Sehenswürdigkeiten in Indien

Entdecken Sie die Highlights, die Ihren Aufenthalt unvergesslich machen.

Jim Corbett Nationalpark

Jim Corbett Nationalpark

Dieser Nationalpark liegt im Bundesstaat Uttarakhand am Fuße des Himalayas. Er wurde bereits 1936 gegründet und ist das älteste Natur- & Wildschutzgebiet in Asien. Das Gelände umfasst heute eine Fläche von 520 Quadratkilometern. Zusammen mit dem angrenzenden Sonanadi-Schutzgebiet (fast 300 Quadratkilometer) bildet der Park das größte Tiger-Reservat des Landes. Der größte Teil des Parks ist Waldgebiet (Salzwälder) – der Rest ist von Grasflächen, sowie kleinen und großen Flussläufen durchzogen. Während einer Safari kann man neben Tigern auch Leoparden und wilde Elefanten entdecken. Zu den mehr als 50 Säugetierarten im Nationalpark gehören unter anderem auch der Rotfuchs, Rothund, Lippenbär, Kragenbär, Buntmarder, Fleckenmusang, indischer Mungo, Bengalkatze, Muntjak, Wildschwein, Axishirsch. In den Gewässern leben mindestens 30 Reptilienarten und auch Vogelliebhaber kommen auf ihre Kosten, denn es lassen sich im Park mehr als 580 Vogelarten beobachten.

Ellora und Ajanta Höhlen

Ellora und Ajanta Höhlen

Die Ellora-Höhlen liegen ca. 30 Kilometer nordwestlich von Aurangabad im Bundesstaat Maharastra - seit dem Jahr 1983 zählt der Komplex aus 34 buddhistischen, hinduistischen und jainistischen Höhlentempeln zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie entstanden zwischen dem 5. und 11. Jahrhundert. Man geht davon aus, dass an den Felswänden einst Einsiedler oder kleine Gruppen von Mönchen Schutz vor dem Monsun und auch vor wilden Tieren und Räubern suchten. Im Laufe der Zeit zogen sich immer mehr Mönche in die Höhlen zurück, Pilger brachten ihnen Gaben und die aus dem Fels gemeißelten Höhlen wurden immer schöner und reicher mit Malereien und Skulpturen geschmückt. Der Komplex gehört zu den bemerkenswertesten Monumenten indischer Architektur. Etwa zwei Stunden Fahrtzeit entfernt liegen die 29 Höhlen von Ajanta, die bereits zwischen dem 2. Jahrhundert vor Christus und dem 6. Jahrhundert nach Christus in den Felsen gehauen wurden. Diese Siedlung wurde bereits im 6./7. Jahrhundert wieder aufgegeben. Beide Höhlenkomplexe gehören zu den UNESCO Weltkulturerbestätten.

Jaisalmar

Jaisalmar

Jaisalmar ist eine uralte Oasenstadt inmitten der Wüste Thar, nahe der Grenze zu Pakistan. Sie wird aufgrund ihrer goldgelben Sandsteinhäuser auch „Goldene Stadt“ genannt. Gegründet wurde die Stadt 1156 und sie war lange ein Knotenpunkt der Kamelkaravanen zwischen Indien und Zentralasien. Viele Reisende unternehmen von Jaisalmar aus Wüstensafaris. Das Jaisalmar Fort, gelegen auf einem Hügel über der Stadt, gehört zu den größten Festungen der Welt. Inmitten der engen Gassen des Forts befinden sich fünf wunderschöne Jain Tempel, die zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert erbaut wurden. Von außen recht unscheinbar empfängt den Besucher im Inneren ein Gesamtkunstwerk aus filigranen Holzschnitzereien. In der Altstadt Jaisalmars gibt es etliche Havelis – das sind prunkvolle Villen mit kunstvoll verzierten Fassaden, die den reichen Kaufmannsfamilien gehörten. Einige davon wurden zu Museen umgebaut und können von innen besichtigt werden.

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