
Zooprojekt
In der heutigen Zeit wird das Schaffen artgerechter Lebensbedingungen für bedrohte Tierarten in speziell dafür angelegten Reservaten immer bedeutender. So kann nicht nur der Ausrottung bestimmter Tierarten entgegengewirkt, sondern auch ein Bewusstsein für den Umwelt- und Artenschutz bei der einheimischen Bevölkerung geschaffen werden.
Zoos werden in Indien als Plattform für die Aufklärung der Menschen über den Schutz von Lebensräumen, Ökosystemen und Wäldern sowie für die Aufrechterhaltung der lebenserhaltenden Prozesse der Natur genutzt. Zoos sind eine wertvolle Bildungs- und Kulturquelle. Dieses Projekt zielt darauf ab, das Wissen über Indiens Ökosystem bei den Einheimischen zu fördern und sie zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Natur zu bewegen. Ansprechend gestaltete Beschilderungen, gedrucktes Lehrmaterial und audiovisuelle Geräte sind bewährte Methoden, um den Besuchern relevante Inhalte zu vermitteln
Während Rajasthan selbst vor allem für seine Wüste und seine schönen Paläste bekannt ist, liegt am westlichen Stadtrand von Udaipur ein zoologischer Park namens Sajjangarh, der eine natürliche und nachhaltige Umgebung für viele gefährdete Tier- und Pflanzenarten bietet. Die Mitwirkung in diesem Projekt ist für diejenigen Teilnehmer interessant, die sich für den Umweltschutz und die Erhaltung bedrohter Tierarten in Indien einsetzen möchten. Während Ihrer Teilnahme werden Sie die Mitarbeiter des Zoos vor Ort bei ihren laufenden Arbeiten unterstützen. Dies können Tierpfleger, Förster und andere Mitarbeiter sein. Ihre Aktivitäten im Zoo werden den Prioritäten des Arbeitsplans im Zoo angepasst und von der jeweiligen Saison abhängig sein.
Folgende Arbeiten können während Ihres Aufenthalts anfallen. Gerne können sie individuelle Vorlieben äußern, bitte beachten Sie jedoch, dass die zu erledigenden Arbeiten vor allem abhängig sind von den aktuellen Gegebenheiten im Zoo und bestimmte Aufgaben sich täglich wiederholen werden.
Füttern der Tiere: Hierzu gehören die Zubereitung und Verabreichung des Futters (bestehend aus pflanzlichen und tierischen Bestandteilen), und das Auffüllen von Wassertränken. Im Regelfall findet dies 2x täglich am Vor- und Nachmittag statt. Besondere Aufmerksamkeit kommt hierbei verwaisten Jungtieren zu.
Pflege und Versorgung verletzter und kranker Tiere, Unterstützung des Tierarztes vor Ort
Reinigung und Instandhaltung der Tiergehege (Ausmisten, Entfernen von Unrat und Futterresten, Errichtung und Reparatur von Zäunen, Optimierung und Neugestaltung einzelner Gehege)
Beobachtung und Dokumentation der Tiere im Zoo, Erstellen von Protokollen und Statistiken über das Verhalten von Tieren und auch Besuchern
Erstellen von Bild- und Videomaterial der Tiere zu Dokumentationszwecken für Besucher
Landschaftspflege (Zurechtschneiden von Pflanzen, Unkraut jäten, Aussäen, Düngen und Gießen)
Schriftliche Dokumentation der vorhandenen Pflanzen im Zoo
Erstellen von Informationsmaterial für Besucher (Entwicklung von Unterrichtseinheiten und Aufklärungsprogrammen, Anfertigen von Hinweisschildern, Erstellen von Handouts, Präsentation von Bild- und Videomaterial der Tiere und Pflanzen)
Das Programm findet von Montag bis Freitag statt, die Wochenenden stehen Ihnen zur freien Verfügung. Die erste Arbeitseinheit beginnt um 9:00 Uhr morgens und endet um 12:00 Uhr. Nach einer Mittagspause werden Sie ab 14:00 Uhr für weitere 3 Stunden die Arbeit des Zoos unterstützen. Die aktuell anfallenden Arbeiten werden die Programmkoordinatoren vor Ort mit Ihnen besprechen.
Volljährigkeit
Guter Gesundheitszustand (Attest)
Integrationsfähigkeit
Freude am Umgang mit Tieren und Interesse am Naturschutz
Gute Englischkenntnisse
Polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag

Sehenswürdigkeiten in Indien
Entdecken Sie die Highlights, die Ihren Aufenthalt unvergesslich machen.

Jim Corbett Nationalpark
Dieser Nationalpark liegt im Bundesstaat Uttarakhand am Fuße des Himalayas. Er wurde bereits 1936 gegründet und ist das älteste Natur- & Wildschutzgebiet in Asien. Das Gelände umfasst heute eine Fläche von 520 Quadratkilometern. Zusammen mit dem angrenzenden Sonanadi-Schutzgebiet (fast 300 Quadratkilometer) bildet der Park das größte Tiger-Reservat des Landes. Der größte Teil des Parks ist Waldgebiet (Salzwälder) – der Rest ist von Grasflächen, sowie kleinen und großen Flussläufen durchzogen. Während einer Safari kann man neben Tigern auch Leoparden und wilde Elefanten entdecken. Zu den mehr als 50 Säugetierarten im Nationalpark gehören unter anderem auch der Rotfuchs, Rothund, Lippenbär, Kragenbär, Buntmarder, Fleckenmusang, indischer Mungo, Bengalkatze, Muntjak, Wildschwein, Axishirsch. In den Gewässern leben mindestens 30 Reptilienarten und auch Vogelliebhaber kommen auf ihre Kosten, denn es lassen sich im Park mehr als 580 Vogelarten beobachten.

Ellora und Ajanta Höhlen
Die Ellora-Höhlen liegen ca. 30 Kilometer nordwestlich von Aurangabad im Bundesstaat Maharastra - seit dem Jahr 1983 zählt der Komplex aus 34 buddhistischen, hinduistischen und jainistischen Höhlentempeln zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie entstanden zwischen dem 5. und 11. Jahrhundert. Man geht davon aus, dass an den Felswänden einst Einsiedler oder kleine Gruppen von Mönchen Schutz vor dem Monsun und auch vor wilden Tieren und Räubern suchten. Im Laufe der Zeit zogen sich immer mehr Mönche in die Höhlen zurück, Pilger brachten ihnen Gaben und die aus dem Fels gemeißelten Höhlen wurden immer schöner und reicher mit Malereien und Skulpturen geschmückt. Der Komplex gehört zu den bemerkenswertesten Monumenten indischer Architektur. Etwa zwei Stunden Fahrtzeit entfernt liegen die 29 Höhlen von Ajanta, die bereits zwischen dem 2. Jahrhundert vor Christus und dem 6. Jahrhundert nach Christus in den Felsen gehauen wurden. Diese Siedlung wurde bereits im 6./7. Jahrhundert wieder aufgegeben. Beide Höhlenkomplexe gehören zu den UNESCO Weltkulturerbestätten.

Jaisalmar
Jaisalmar ist eine uralte Oasenstadt inmitten der Wüste Thar, nahe der Grenze zu Pakistan. Sie wird aufgrund ihrer goldgelben Sandsteinhäuser auch „Goldene Stadt“ genannt. Gegründet wurde die Stadt 1156 und sie war lange ein Knotenpunkt der Kamelkaravanen zwischen Indien und Zentralasien. Viele Reisende unternehmen von Jaisalmar aus Wüstensafaris. Das Jaisalmar Fort, gelegen auf einem Hügel über der Stadt, gehört zu den größten Festungen der Welt. Inmitten der engen Gassen des Forts befinden sich fünf wunderschöne Jain Tempel, die zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert erbaut wurden. Von außen recht unscheinbar empfängt den Besucher im Inneren ein Gesamtkunstwerk aus filigranen Holzschnitzereien. In der Altstadt Jaisalmars gibt es etliche Havelis – das sind prunkvolle Villen mit kunstvoll verzierten Fassaden, die den reichen Kaufmannsfamilien gehörten. Einige davon wurden zu Museen umgebaut und können von innen besichtigt werden.
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