
Unterrichtsprojekt Sikkim
Sie haben Spaß an der Arbeit mit Kindern im Schulalter und möchten ihnen gern neue Dinge beibringen? In diesem Projekt werden Sie als Assistent/In in einer Schule in Sikkim eingesetzt. Die verschiedenen Einrichtungen sind in Sikkim bereits gut etabliert und werden von staatlicher und privater Seite überwacht. Bei den Schulkindern im Alter bis zu 16 Jahren stehen neben Englisch natürlich noch jede Menge weiterer Unterrichtsfächer wie etwa Geschichte, Naturwissenschaften, Geografie oder Computer auf der Tagesordnung. Sie können die Lehrer je nach eigenem Wissensstand und Können bei ihrer Arbeit assistieren. Doch nicht nur die klassischen Fächer sind Teil des Lehrplans, denn bei den Schülerinnen und Schülern soll außerdem ein Bewusstsein für ihre Umwelt und ihre Mitmenschen geschaffen werden. Aufklärung über die politischen Verhältnisse und das gesellschaftliche System in Indien sind ebenso wichtig wie Kenntnisse in Umweltschutz, Gesundheitsförderung und Hygienemaßnahmen, um den Lebensstandard der Menschen in Indien langfristig verbessern zu können. Insbesondere die Rechte der Frau sind in den letzten Jahren ein wichtiges Thema in Indien geworden. Sie dürfen jederzeit eigene Ideen und Methoden in den Unterricht mit einbringen, von denen mit Sicherheit nicht nur die Kinder, sondern auch die Lehrer profitieren werden! Ebenso haben Sie die Gelegenheit, an aktuellen Lehrplänen mitzuarbeiten und diese weiterzuentwickeln. Egal, ob Sie schon Unterrichtserfahrung mitbringen oder Neuling auf diesem Gebiet sind – In diesen Projekten geht es vor allen Dingen um die Motivation, die Kinder je nach Altersklasse in ihrem Können und ihrer Kreativität zu fördern. So werden die Kindergartenkinder bestmöglich auf ihre Schullaufbahn, und die Schulkinder auf eine spätere Berufsausbildung vorbereitet.
Bildung gilt in Indien aber auch als Statussymbol – die Schülerinnen und Schüler sind daher meist sehr motiviert und lernwillig. Im Rahmen Ihrer Freiwilligenarbeit in Indien können Sie sich in Schulen vor Ort engagieren, dabei behilflich sein, Zusatzangebote für die Kinder zu schaffen, Nachhilfe zu geben, oder Brückenstunden abzuhalten. Bringen Sie Kreativität und Freude in den Unterricht ein und nehmen Sie so positiven Einfluss – es wird Ihnen ganz sicher zurückgegeben!
Förderung einzelner Kinder
Unterstützung der lokalen Englisch-und Mathematik-Lehrer
Computer-Kurse
ggf. Vertretung von Lehrkräften
Herstellung von kostengünstigem Lehrmaterial
außerschulische Betreuung von Kindern am Nachmittag
Durchführung von Workshops & Camps
Das Programm findet von Montag bis Freitag statt, die Wochenenden stehen Ihnen zur freien Verfügung.
In der Schule startet der Unterricht um 10:00 Uhr morgens und endet um 16:00 Uhr, und von 12:30 bis 13:30 haben Sie eine Mittagspause. Eine Unterrichtseinheit dauert 40 Minuten, und Sie werden an ca. 5 Einheiten täglich teilnehmen.
Zusätzlich zu den Schulferien gibt es in Indien zahlreiche nationale Feiertage, an denen das Projekt zwar pausiert, die Freiwilligen jedoch an den entsprechenden Feierlichkeiten teilnehmen können.
Volljährigkeit
Guter Gesundheitszustand (Attest)
Integrationsfähigkeit
Freude an der Arbeit mit Kindern
Gute Englischkenntnisse
Polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag

Sehenswürdigkeiten in Indien
Entdecken Sie die Highlights, die Ihren Aufenthalt unvergesslich machen.

Jim Corbett Nationalpark
Dieser Nationalpark liegt im Bundesstaat Uttarakhand am Fuße des Himalayas. Er wurde bereits 1936 gegründet und ist das älteste Natur- & Wildschutzgebiet in Asien. Das Gelände umfasst heute eine Fläche von 520 Quadratkilometern. Zusammen mit dem angrenzenden Sonanadi-Schutzgebiet (fast 300 Quadratkilometer) bildet der Park das größte Tiger-Reservat des Landes. Der größte Teil des Parks ist Waldgebiet (Salzwälder) – der Rest ist von Grasflächen, sowie kleinen und großen Flussläufen durchzogen. Während einer Safari kann man neben Tigern auch Leoparden und wilde Elefanten entdecken. Zu den mehr als 50 Säugetierarten im Nationalpark gehören unter anderem auch der Rotfuchs, Rothund, Lippenbär, Kragenbär, Buntmarder, Fleckenmusang, indischer Mungo, Bengalkatze, Muntjak, Wildschwein, Axishirsch. In den Gewässern leben mindestens 30 Reptilienarten und auch Vogelliebhaber kommen auf ihre Kosten, denn es lassen sich im Park mehr als 580 Vogelarten beobachten.

Ellora und Ajanta Höhlen
Die Ellora-Höhlen liegen ca. 30 Kilometer nordwestlich von Aurangabad im Bundesstaat Maharastra - seit dem Jahr 1983 zählt der Komplex aus 34 buddhistischen, hinduistischen und jainistischen Höhlentempeln zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie entstanden zwischen dem 5. und 11. Jahrhundert. Man geht davon aus, dass an den Felswänden einst Einsiedler oder kleine Gruppen von Mönchen Schutz vor dem Monsun und auch vor wilden Tieren und Räubern suchten. Im Laufe der Zeit zogen sich immer mehr Mönche in die Höhlen zurück, Pilger brachten ihnen Gaben und die aus dem Fels gemeißelten Höhlen wurden immer schöner und reicher mit Malereien und Skulpturen geschmückt. Der Komplex gehört zu den bemerkenswertesten Monumenten indischer Architektur. Etwa zwei Stunden Fahrtzeit entfernt liegen die 29 Höhlen von Ajanta, die bereits zwischen dem 2. Jahrhundert vor Christus und dem 6. Jahrhundert nach Christus in den Felsen gehauen wurden. Diese Siedlung wurde bereits im 6./7. Jahrhundert wieder aufgegeben. Beide Höhlenkomplexe gehören zu den UNESCO Weltkulturerbestätten.

Jaisalmar
Jaisalmar ist eine uralte Oasenstadt inmitten der Wüste Thar, nahe der Grenze zu Pakistan. Sie wird aufgrund ihrer goldgelben Sandsteinhäuser auch „Goldene Stadt“ genannt. Gegründet wurde die Stadt 1156 und sie war lange ein Knotenpunkt der Kamelkaravanen zwischen Indien und Zentralasien. Viele Reisende unternehmen von Jaisalmar aus Wüstensafaris. Das Jaisalmar Fort, gelegen auf einem Hügel über der Stadt, gehört zu den größten Festungen der Welt. Inmitten der engen Gassen des Forts befinden sich fünf wunderschöne Jain Tempel, die zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert erbaut wurden. Von außen recht unscheinbar empfängt den Besucher im Inneren ein Gesamtkunstwerk aus filigranen Holzschnitzereien. In der Altstadt Jaisalmars gibt es etliche Havelis – das sind prunkvolle Villen mit kunstvoll verzierten Fassaden, die den reichen Kaufmannsfamilien gehörten. Einige davon wurden zu Museen umgebaut und können von innen besichtigt werden.
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