
Unterricht im Kloster
Sie haben Spaß am Unterrichten und möchten gleichzeitig die buddhistische Lebensweise der Mönche in Indien kennenlernen?
In diesem Projekt können Sie beides miteinander verbinden. Ihr Einsatzort wird eines der Klöster in der Umgebung von Gangtok in Sikkim darstellen, und Sie werden hauptsächlich mit angehenden Mönchen im Alter von 8 bis 25 Jahren zu tun haben. Gleichzeitig gibt es verschiedene Unterrichtsprojekte für die jüngeren Kinder ab dem Kindergartenalter bis zur 5. Klasse. Jede Klasse besteht aus etwa 10-15 Schülern. Das Augenmerk liegt auf der Vermittlung von Englischkenntnissen für alle Altersstufen der Mönchsnovizen in den Klöstern, nicht nur im Unterricht, sondern auch im Alltag. Für die jüngeren Mönche in den Unterrichtsprojekten kommen je nach Altersgruppe kommen für die weitere Fächer hinzu, wie etwa Mathematik und Naturwissenschaften. Gerne können Sie auch zusätzliche Fächer mit Inhalten Ihrer Wahl unterrichten! Im Gegenzug werden Sie den Alltag der Mönche im Kloster kennenlernen und einen umfassenden Einblick in deren buddhistische Lebensweise erhalten. Dies stellt eine einmalige Gelegenheit dar, denn normalerweise bekommen Außenstehende nur wenig von dem Leben innerhalb der Klostermauern mit!
Sie unterrichten angehende Mönche in englischer Sprache
Sie schaffen neue Bildungschancen für die Kinder des Klosters
Sie unterstützen die tägliche Arbeit im Kloster
Sie betreiben Kultur- und Erfahrungsaustausch mit den Mönchen
Das Programm findet von Montag bis Freitag statt, die Wochenenden stehen Ihnen zur freien Verfügung. Da sich die Tagesabläufe in den einzelnen Klöstern voneinander unterscheiden, werden Sie Ihren individuellen Tagesablauf vor Programmstart mit den Projektkoordinatoren vor Ort besprechen. In der Regel werden Sie an 2-3 Stunden pro Tag in den Unterrichtsprojekten eingesetzt werden. Übernachten werden Sie in unserem Freiwilligenzentrum in Gangtok. Zusätzlich zu den Schulferien gibt es in Indien zahlreiche nationale Feiertage, an denen das Projekt zwar pausiert, die Freiwilligen jedoch an den entsprechenden Feierlichkeiten teilnehmen können.
Volljährigkeit
Guter Gesundheitszustand (Attest)
Integrationsfähigkeit
Freude an der Arbeit mit Kindern & jungen Erwachsenen
Gute Englischkenntnisse
Polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag

Sehenswürdigkeiten in Indien
Entdecken Sie die Highlights, die Ihren Aufenthalt unvergesslich machen.

Jim Corbett Nationalpark
Dieser Nationalpark liegt im Bundesstaat Uttarakhand am Fuße des Himalayas. Er wurde bereits 1936 gegründet und ist das älteste Natur- & Wildschutzgebiet in Asien. Das Gelände umfasst heute eine Fläche von 520 Quadratkilometern. Zusammen mit dem angrenzenden Sonanadi-Schutzgebiet (fast 300 Quadratkilometer) bildet der Park das größte Tiger-Reservat des Landes. Der größte Teil des Parks ist Waldgebiet (Salzwälder) – der Rest ist von Grasflächen, sowie kleinen und großen Flussläufen durchzogen. Während einer Safari kann man neben Tigern auch Leoparden und wilde Elefanten entdecken. Zu den mehr als 50 Säugetierarten im Nationalpark gehören unter anderem auch der Rotfuchs, Rothund, Lippenbär, Kragenbär, Buntmarder, Fleckenmusang, indischer Mungo, Bengalkatze, Muntjak, Wildschwein, Axishirsch. In den Gewässern leben mindestens 30 Reptilienarten und auch Vogelliebhaber kommen auf ihre Kosten, denn es lassen sich im Park mehr als 580 Vogelarten beobachten.

Ellora und Ajanta Höhlen
Die Ellora-Höhlen liegen ca. 30 Kilometer nordwestlich von Aurangabad im Bundesstaat Maharastra - seit dem Jahr 1983 zählt der Komplex aus 34 buddhistischen, hinduistischen und jainistischen Höhlentempeln zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie entstanden zwischen dem 5. und 11. Jahrhundert. Man geht davon aus, dass an den Felswänden einst Einsiedler oder kleine Gruppen von Mönchen Schutz vor dem Monsun und auch vor wilden Tieren und Räubern suchten. Im Laufe der Zeit zogen sich immer mehr Mönche in die Höhlen zurück, Pilger brachten ihnen Gaben und die aus dem Fels gemeißelten Höhlen wurden immer schöner und reicher mit Malereien und Skulpturen geschmückt. Der Komplex gehört zu den bemerkenswertesten Monumenten indischer Architektur. Etwa zwei Stunden Fahrtzeit entfernt liegen die 29 Höhlen von Ajanta, die bereits zwischen dem 2. Jahrhundert vor Christus und dem 6. Jahrhundert nach Christus in den Felsen gehauen wurden. Diese Siedlung wurde bereits im 6./7. Jahrhundert wieder aufgegeben. Beide Höhlenkomplexe gehören zu den UNESCO Weltkulturerbestätten.

Jaisalmar
Jaisalmar ist eine uralte Oasenstadt inmitten der Wüste Thar, nahe der Grenze zu Pakistan. Sie wird aufgrund ihrer goldgelben Sandsteinhäuser auch „Goldene Stadt“ genannt. Gegründet wurde die Stadt 1156 und sie war lange ein Knotenpunkt der Kamelkaravanen zwischen Indien und Zentralasien. Viele Reisende unternehmen von Jaisalmar aus Wüstensafaris. Das Jaisalmar Fort, gelegen auf einem Hügel über der Stadt, gehört zu den größten Festungen der Welt. Inmitten der engen Gassen des Forts befinden sich fünf wunderschöne Jain Tempel, die zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert erbaut wurden. Von außen recht unscheinbar empfängt den Besucher im Inneren ein Gesamtkunstwerk aus filigranen Holzschnitzereien. In der Altstadt Jaisalmars gibt es etliche Havelis – das sind prunkvolle Villen mit kunstvoll verzierten Fassaden, die den reichen Kaufmannsfamilien gehörten. Einige davon wurden zu Museen umgebaut und können von innen besichtigt werden.
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